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Alexandersittich
Psittacula eupatria
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Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet der Nominatform umfasst Sri Lanka und Südindien. Die anderen Unterarten kommen in Indien und Teilen Afganistans, Pakistans, Nepals, Bangladeschs, Bhutans, Thailands, Laos, Kambodschas und Vietnams vor. Bevorzugter Lebensraum sind laubabwerfende Wälder, landwirtschaftliche Nutzflächen, menschliche Siedlungen. Im Norden Indiens kommen sie in Höhen bis 2000 m ü.NN. vor.
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Schutzstatus:
Anhang B.
Nicht anzeigepflichtig.
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Allgemeines:
Historisch betrachtet waren Alexandersittiche die ersten importierten Papageien. Die Haltung von Alexandersittichen hat eine über 2.500 Jahre alte Tradition. Die Vögel waren hochgeschätzte Haustiere in den Palästen indischer Fürsten und galten als Liebes- und Märchenvögel. Bekannt wurden die Vögel in Europa durch Alexander den Großen, der sie auf seinen Kriegszügen in Asien entdeckte und 326 v. Chr. nach Griechenland mitbrachte. Der Name der Tiere geht ebenfalls auf den grossen Feldherrn zurück. Fortan hielten Adlige und/oder wohlhabende Bürger Alexandersittiche als Statussymbole. Die ersten Nachzucht gelang Ende des 19. Jahrhunderts in Dänemark. Zwischenzeitlich sind mehrere Farbmutationen bekannt.
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Geschlechtsunterschiede:
Deutliche Geschlechtsunterschiede sind vorhanden. Die Weibchen sind blasser und kleiner als die Männchen, auch fehlt ihnen das schwarze Hals- und das rosarote Nackenband. Das mittlere Schwanzfederpaar ist bei den Weibchen ebenfalls deutlich kürzer. Jungtiere ähneln den Weibchen, nach drei Jahren sind sie vollständig ausgefärbt.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Ungefähr 30 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Nachgezüchtete und eingewöhnte Tiere sind unempfindlich und robust. Bei Außenvolieren muss trotzdem ein frostsicherer Schutzraum angeboten werden.
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Sozialverhalten:
Allgemein leben die Vögel in kleineren Gruppen, einzelne Paare werden selten angetroffen. Sie lassen sich nicht mit anderen Arten vergesellschaften.
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Haltung:
Alexandersittiche sind sehr sozial und dürfen daher nur paarweise gehalten werden. Eine Einzelhaltung ist grundsätzlich abzulehnen. Alexandersittiche sind starke Nager, deshalb können sie nur in Ganzmetallvolieren (Gitterstärke> 1,2mm) gehalten werden. Folgenden Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 200
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für 2 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Optimal ist eine Außenvoliere mit 6,0 x 3,0 x 2,0 m (LxBxH) mit einem frostsicherem Schutzraum. Frische Naturäste und -zweige (Weide, Obstbäume, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen. Eine Bademöglichkeit muss vorhanden sein.
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Ernährung:
Täglich frisches Trinkwasser; Körnermischung mit verschiedenen Hirsearten, Spitzsaat, Hafer, Weizen und Sonnenblumenkernen. Regelmässig Frischfutter (Keimfutter, halbreifer Mais, Möhren, Äpfel, Beeren, Löwenzahn, Vogelmiere etc.). Kalkgrit muss regelmässig angeboten werden.
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Zucht:
Höhlenbrüter. Das Gelege besteht aus 2-4 Eiern, die Brutdauer beträgt ~28 Tage. Nur das Weibchen, das dabei vom Männchen gefüttert wird, brütet. Die Jungtiere fliegen nach 6-7 Wochen aus und sind nach weiteren 3 Wochen selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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