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Augenfleck Stachelaal

Augenfleck Stachelaal

Macrognathus aculeatus

Vorkommen

Von Thailand über Malaysia bis Indonesien im Süsswasser und dort in mittelgrossen bis grossen Flüssen, aber auch in angrenzenden Brackwasserbereichen.

Wasserwerte:

pH-Wert  6,5-7,5; bis 25°dGH, 24-28°C. Ein leichter Salzzusatz kann vor allem während der Eingewöhnungszeit sinnvoll sein.

Maximale Länge:

38 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Erwachsene Weibchen sind deutlich dicker als die Männchen.

Verhalten:

Meist versteckt lebender nur mit dem Kopf aus der Deckung schauender Aquarienfisch, der vor allem dämmerungs- und nachtaktiv ist.

Zucht

Bereits gelungen. Die Geschlechtsreife wird wohl schon sehr früh erreicht, beim Männchen mit gut 10 cm, beim Weibchen wahrscheinlich etwas später (knapp 20 cm). Damit die Fische in Laichkondition kommen, sollte dem Wasser etwas Salz zugesetzt werden (1-3g/l). Kurz vor dem Ablaichen tritt beim Weibchen die Genitalpapile deutlich hervor. Die mehr als 1000 Eier sind mit 1,2 mm Durchmesser relativ gross. Die Larven schlüpfen nach drei Tagen, nach weiteren drei Tagen schwimmen die dann 6 mm langen Jungen frei und sind mit Artemia-Naupien oder feinem Tümpelfutter leicht aufzuziehen.

Aquarium:

Ab 1,50 m Kantenlänge mit vielen Verstecken aus Steinen und Wurzeln und einigen dichteren Pflanzenbeständen. Der Bodengrund darf nicht scharfkantig sein, dies kann zu Hautverletzungen führen.

Nahrung:

Lebend- und Frostfutter aller Art, kaum an Trockenfutter zu gewöhnen.

Besonderheiten:

Wenn man diese Fische länger aktiv sehen will, sollte man nach dem normalen ausschalten des Lichts eine kleine Lampe in Aquariennähe installieren.

Vergesellschaftung:

In zu kleinen Aquarien werden Stachelaale oft aggressiv gegen Mitbewohner. Auch sonst haben sie oft die untersten Wasserschichten gerne für sich. Fische in den mittleren und oberen Wasserschichten werden nicht belästigt, sofern sie nicht als Futter infrage kommen.

Ähnliche Arten:

Durch seine Augenflecken im oberen Teil des Flossensaums, der bei allen Familienmitgliedern aus Rücken-, Schwanz- und Afterflosse gebildet wird, nicht mit anderen Arten zu verwechseln. Allerdings werden immer wieder andere Mastacembelidae angeboten. Die afrikanischen Arten der Gattung Aethiomastacembelus, Afromastacembelus und Caecomatacembelus erreichen dabei fast alle eine ähnliche Länge wie M. aculeatus und sind eigentlich sehr kontrastreich gefärbt. Zwar gibt es auch unter den asiatischen Mastacembleus- Arten weitere klein bleibende Vertreter, aber einige attraktiv gefärbte werden recht gross, so der Riesenstachelaal, Mastacembleus armatus, mit 75 cm und der attraktiv rot gestreifte Feuerstachelaal, Mastacembelus erythrotaenia, mit bis zu 1,00 m Länge.

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