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Baensch Kaisersbuntbarsch
Aulonocara baenschi
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Vorkommen
Im südwestlichem Teil des Malawisees endemisch (nur dort vorkommend). Im Gegensatz zu vielen Literaturangaben ist das Wasser im Malawisee zwar deutlich alkalisch, aber nur mittelhart.
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Wasserwerte:
pH-Wert 7.5-8,5; bis 20°dGH, 24 -26°C.
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Maximale Länge:
13 cm, bleibt jedoch meist etwas kleiner, 10-11 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Starker Geschlechtsdimorphismus. Während die Weibchen eher bräunlich olivfarben mit silbernen Querstreifen sind, zeigen die Männchen auf dem Körper - je nach Fundort - mehr oder weniger flächige Gelbtöne, die von silbrigen bis gräulichen Querstreifen unterbrochen sein können; der Kopf ist mehr oder weniger stark blau gefärbt. Junge und unterlegenere ältere Männchen sind vom Weibchen nur sehr schwer zu unterscheiden.
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Verhalten:
Innerartlich sind die Männchen gegeneinander, aber auch gegenüber den Weibchen recht aggressiv. So sollte deswegen immer ein Männchen mit zwei bis drei, besser noch mehr Weibchen gepflegt werden. Die Fische bilden zwar Reviere, sind aber gegenüber anderen Fischen durchaus friedlich.
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Zucht
Wie alle endemischen Malawibuntbarsche Maulbrüter. Die Nachzucht findet problemlos im normalen Haltungsaquarium statt. Die Männchen haben auf der Afterflosse Eiattrappen (diese sind je nach Art bei diesen Cichliden unterschiedlich stark ausgebildet). Meist werden Steinplatten als Laichplatz ausgewählt. Dort wird unter ständigem Drehen abgelaicht. Das Weibchen legt zuerst das Ei und nimmt es dann bei der nächsten Drehung ins Maul auf. Sobald es nach den auffälligen Eiattrappen an der Afterflosse des Männchen schnappt, gibt dieses sein Sperma ab und die Eier werden befruchtet. Die Eizahl kann bis zu 60 Stück betragen. Die Eier und Larven verbleiben etwa 3 Wochen im Maul, bis die Jungfische freischwimmen, Sie werden dann noch etwa eine Woche vom Weibchen bei - vermeintlicher - Gefahr ins Maul aufgenommen.
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Aquarium:
Aquarien mit mindestens 1,00 m Kantenlänge mit Steinaufbauten, die im Hintergrund möglichst bis zur Wasseroberfläche reichen, dort sollten sich ausreichend Verstecke befinden, in denen sich die Jungfische und zu stark bedrängte Weibchen verstecken können. Robuste Pflanzen werden meist nicht belästigt.
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Nahrung:
Die Vertreter dieser Gattung gehören zu den “Utaka”, die im Malawisee überwiegend Plankton fressen und pelagisch (im Freiwasser) leben. Im Aquarium können sie mit einer Kombination aus Trocken- und Lebend- und Frostfutter gut ernährt werden.
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Besonderheiten:
Obwohl diese Art nur in einem Teil des Malawisees vorkommt, gibt es hier mehrere Standortvarianten, die sich - bei den Männchen - farblich gut voneinander unterscheiden lassen. Leider sind inzwischen zahlreiche Hybriden im Handel, die farblich durchaus attraktiv sind und als Neuheit für meist hohe Preise angeboten werden. Kreuzungen dürfen nur mit dem Hinweis in den Handel kommen, dass es sich um Hybriden handelt.
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Vergesellschaftung:
Aufgrund der Nahrungsansprüche bietet sich in ausreichend grossen Aquarien eine Vergesellschaftung mit anderen Utaka an. Das sind vor allem diejenigen Arten, die früher zu Haplochromis und Cyrtocara gehörten und heute in zahlreiche neue Gattungen aufgeteilt wurden. Auch robuste Welse oder andere Fische, die mit den Wasserwerten zurechtkommen, können mit Aulonocara- Arten zusammen gepflegt werden.
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Buchempfehlung:
  
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