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Bandfink

Bandfink

Amandia fasciata

Vorkommen

Der Bankfink bewohnt fast ganz Afrika südlich der Sahara. Die Verbeitungsgebiete der Unterarten sind jedoch weit zerstreut. Bevorzugter Lebensraum sind trockene Savannen, Galeriewälder und Kulturlandschaften im Flachland und den mittleren Höhenlagen.

Schutzstatus:

Keiner.

Allgemeines:

Bandfinken, deren Namen sich von dem karminroten Kehlband ableitet, kamen bereits im 17. Jahrhundert nach Europa und wurden ab 1790 regelmässig gezüchtet. Im Gegensatz zu Wildfängen sind die Nachzuchten an unser Klima gut angepasst.

Geschlechtsunterschiede:

Den Weibchen fehlt immer das rote Halsband.

Verwechslungsmöglichkeit:

Keine bekannt.

Lebenserwartung.

Im Durchschnitt 7-10 Jahre.

Klimatische Ansprüche:

Bandfinken sind aufgrund der langen Domestikation gut an unser Klima angepasst. Temperaturen zwischen 18° und 24°C werden problemlos vertragen. Temperaturen unter 15°C, Zugluft und schnelle Temperaturwechsel sind jedoch zu vermeiden.

Sozialverhalten:

Bandfinken leben während der Brutzeit paarweise, sonst in z.T. riesigen Schwärmen und dürfen daher nie einzeln gehalten werden, sondern am besten paarweise oder in einer kleinen Gruppe. Findet sich ein Paar bleiben die Tiere oft auch ausserhalb der Brutzeit zusammen. Bandfinken sind besonders in der Brutzeit aggressiv gegenüber anderen Arten. Eine Vergesellschaftung mit anderen Arten ist daher nicht möglich.

Haltung:

Bandfinken sind zwar von Natur aus robuste und anspruchslose Tiere, aber aufgrund ihres lebhaften Verhaltens sollte der Käfig/Voliere folgende Maße nicht unterschreiten:

LxBxH in cm

Besatzdichte

Bemerkungen

80 x 40 x 60

80 x 80 x 60

für 2 Tiere

Für 4-6 Tiere

regelmässiger Freiflug!

Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 150 x 70 x 150 cm (LxBxH) oder grösser, für 2-3 Paare. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.

Den Tieren sollten Naturäste als Sitzgelegenheiten, Schlafkörbchen (-kästchen) und eine Bademöglichkeit angeboten werden.

Ernährung:

Bandfinken benötigen ein Mischfutter aus kleinkörnigen Hirsesorten und Glanz. Kolbenhirse, gekeimte Saaten, Grünfutter wie Löwenzahn und Vogelmiere sowie halbreife Grassamen werden gerne angenommen. Ebenso Früchte (orangen-, Apfel- oder Birnenstückchen). Tierisches Eiweiss in Form frisch gehäuteter Mehlwürmer sowie ei- bzw. insektenhaltiges Weichfutter kann gelegentlich geboten werden. Frisches Trinkwasser muss ständig zur Verfügung stehen, ebenso wie Kalkgrit.

Zucht:

Zur Brut werden in der Natur bevorzugt verlassene Nester von Webervögeln oder anderen Prachtfinken genutzt, aber auch eigene Nester gebaut. Diese werden aus Grashalmen erbaut und mit Federn gepolstert. In der Haltung werden neben fremden Nestern auch Körbchen oder Nistkästen angenommen. Das Gelege enthält durchschnittlich 4-6 Eier, die Brutdauer beträgt 12-12 Tage. Die Jungen sind mit 21-23 Tagen flügge.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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