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Bienengrundel

Bienengrundel

Brachygobius xanthozona

Vorkommen

Auf mehreren der indonesischen Inseln in Küstennähe.

Wasserwerte:

pH-Wert  7,5 - 8,5; bis 30°dGH, 24-28°C; ein leichter Salzzusatz von 1-3g/l ist sinnvoll.

Maximale Länge:

4,5 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Weibchen in der Laichzeit deutlich fülliger und blasser als die Männchen, kurz vor dem Ablaichen ist auch die Legeröhre zu sehen.

Verhalten:

Territorial. Das Männchen verteidigt ein kleines Areal gegen Artgenossen. Gegenüber anderen Fischen friedlich.

Zucht

In hartem Wasser mit 28- 30 °C möglich. Voraussetzung ist eine Fütterung mit ausreichend Lebend- und Frostfutter. Ein Wasserwechsel erhöht die Ablaichbereitschaft. Gelaicht wird in kleinen Höhlen oder Unterständen. Die Eizahl liegt bei bis zu 200. Das Männchen betreibt auch nach dem Schlupf der Jungen, der nach etwa vier Tagen passiert, Brutpflege. Die freischwimmenden Jungen sind mit frisch geschlüpften Artemia-Naupien relativ einfach aufzuziehen.

Aquarium:

Ab etwa 60 cm Kantenlänge. Einige Verstecke sind notwendig, etwa eines pro Grundel. Als Pflanzen können nur die verwendet werden, die auch einen gewissen Salzgehalt vertragen, etwa Javamoos oder Najas. Der Bodengrund sollte relativ fein sein.

Nahrung:

Alles Lebendfutter, was bewältigt werden kann, Mückenlarven, Daphnien etc.

Besonderheiten:

Ohne einen Salzzusatz praktisch nicht dauerhaft in Süsswasser zu pflegen, es sei denn, die Härte liegt über 25°dGH.

Vergesellschaftung:

Mit allen anderen friedlichen und kleinen Fischen möglich, die ebenfalls einen leichten Salzzusatz benötigen oder vertragen.

Ähnliche Arten:

Es gibt zahlreiche weitere Gattungsangehörige, die mehr oder weniger ähnlich und bei der Haltung und Zucht vergleichbar sind. Zur näheren Verwandtschaft gehört auch der im Brack. und Seewasser vorkommende kleinste bekannte Fisch der Welt, die Zwerggrundel, Pandaka pygmaea, die mit 15mm Totallänge schon vollständig ausgewachsen ist. Auch sie ist im Aquarium im Brackwasser zu halten und zu züchten.

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