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Blaubarsch
Badis badis
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Vorkommen
In indischen Raum von Pakistan bis Myanmar und im Norden bis Neapel und Bhutan verbreitet in kleineren Fließgewässern mit geringer Strömung sowie in stehenden Gewässern, auch in Sümpfen.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6 - 7,5; bis 15°dGH, 22-26°C.
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Maximale Länge:
8 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen sind grösser, deutlich farbiger und schlanker als die fülligeren Weibchen.
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Verhalten:
Friedlicher kleiner Fisch mit einer geringen innerartlichen Aggressivität, der rund um eine geeignete Ablaichstelle (Unterstand, Höhle) ein kleines Revier bildet und gegen Artgenossen verteidigt.
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Zucht
Relativ einfach. Möglichst leicht saures, weiches Wasser verwenden. Die bis zu 150, aber meist nur 30-100 Eier werden in kleinen Höhlen abgelegt. Die Jungfische schlüpfen, je nach Temperatur, die für die Zucht 24- 28°C betragen soll, nach zwei bis drei Tagen. Nach weiteren drei bis vier Tagen schwimmen sie frei. Sie brauchen feines Lebendfutter, etwa frisch geschlüpfte Artemia-Naupien (feine Sorte) oder Infusorien. Das Wachstum ist relativ langsam. Die schneller wachsenden Jungtiere entwickeln sich meist nur zu Männchen. Eier, Larven und auch die Jungfische werden vom Männchen betreut und bewacht, bis sie sich im Aquarium verstreuen.
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Aquarium:
Ein kleines Aquarium mit 60 cm Kantenlänge reicht schon vollkommen aus. Neben einigen geeigneten Verstecken sollte als Schutz für die Weibchen, aber auch die Jungfische einige dichtere Pflanzenbestände vorhanden sein. Als Bodengrund sollte dunkler, feiner Kies verwendet werden. Einige Schwimmpflanzen sollten Teile des Aquariums abdunkeln, dann fühlen sich die Blaubarsche wohler.
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Nahrung:
Lebend- und Frostfutter aller Art. Bei Fütterung mit Roten Mückenlarven stellt sich bei Blaubarschen (wie auch bei einigen Labyrithfischen) relativ häufig eine Darmentzündung ein, die den Körper wie bei einer Bauchwassersucht auftreiben lässt, nur schwer zu behandeln ist und meist zum Tode führt. Deswegen sollten sie nicht gefüttert werden. Fütterungsversuche mit Trockenfutter können unterbleiben, denn diese wird sowieso nicht gefressen und verschlechtert die Wasserqualität.
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Besonderheiten:
Die Blaubarsche sind in der Lage, je nach Wohlbefinden und Stimmung ihre Färbung relativ schnell zu verändern.
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen friedlichen, kleineren Fischen problemlos möglich.
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Ähnliche Arten:
Die zwölf Arten der Gattung Badis unterscheiden sich in Färbung und Grösse und sind relativ ähnlich zu halten und zu züchten. Sie kommen meist aus Hinterindien und Indochina. Besondere Aufmerksamkeit haben in den letzten Jahren einiger farbenprächtige Zwerge hervorgerufen, von denen der Scharlachrote Blaubarsch, Dario dario, nur knapp 2 cm gross wird. Die Geschlechtsreife wird mit etwa 1,00 cm Länge erreicht. Die Zucht ist trotzdem möglich, die Jungfische müssen nur mit Infusorien aufgezogen werden. Auch die beiden anderen Vertreter dieser Gattung werden nur 2,5 cm gross. Die meisten der neubeschriebenen acht Badis- Arten werden auch nicht viel grösser, B. Badis ist der am grössten werdende Vertreter der Blaubarsche.
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Buchempfehlung:
  
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