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Blauer Antennenwels
Ancistrus spec.
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Vorkommen
Amazonas Gebiet in mässig schnell bis schnell fliessenden Gewässern.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6-8; bis 15°dGH, 22-28°C.
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Maximale Länge:
13 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen entwickeln auf dem Kopf kräftige Tentakel, die sich deutlich verzweigen können. Die Weibchen sind in der Bauchregion fülliger.
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Verhalten:
Männchen können untereinander recht aggressiv sein und sich in zu kleinen Aquarien bis zum Tode bekämpfen. Ansonsten sehr friedlich.
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Zucht
Einfach. Eine kleine höhle reicht vollkommen aus. Weibchen laichen grosse, gelbliche Eier, aus denen nach ca. fünf Tagen die Jungen schlüpfen, die sich aber noch bis zu zwei Wochen vom Dottersack ernähren. In dieser Zeit werden sie vom Männchen bewacht und befächelt. Die Alttiere stellen den Jungen kaum nach.
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Aquarium:
Ab 80 cm Kantenlänge, zwei Männchen aber nur in einem Aquarium von mindestens 1,20m.
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Nahrung:
Entgegen der landläufigen Meinung kein reiner Algenfresser (obwohl die auch gerne angenommen werden); frisst auch gerne Lebend- und Frostfutter. Jungfische sind mit feinem Lebendfutter sowie Futtertabletten etc. leicht aufzuziehen.
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Besonderheiten:
Es ist nicht mehr festzustellen, zu welcher Art der Blaue Antennenwels wirklich gehört. Möglicherweise ist es auch eine Kreuzung. Mittlerweile sind sowohl albinotische als auch goldene (xanthoristische) Exemplare im Handel, die ähnlich zu halten und zu züchten sind.
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Vergesellschaftung:
Problemlos möglich mit allen anderen, nicht zu aggressiven Fischen.
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Ähnliche Arten:
In der Unterfamilie Hypostominae, zu der diese Welse gehören, gibt es zahlreiche sehr gut geeignete Aquarienfische. Einige von ihnen sind auch ausgesprochen attraktiv gefärbt, so etwa auch der Zebrawels Hypancistrus zebra, der allerdings fast nur Lebend- und Frostfutter frisst sowie, zumindestens zur Nachzucht, Temperaturen von 30°C und mehr benötigt. Allerdings sollte man sich vor dem Erwerb einer der vielen Arten über die Artzugehörigkeit oder die bekannten Eigenschaften genauer informieren, denn es gibt unter diesen Fischen durchaus den Blauen Antennenwels ähnlich sehende Arten, die aber erheblich grösser werden, so etwa Megalancistus parananus, meist als Ancistrus gigas im Handel, der mindestens 60 cm gross werden kann. Grundsätzlich scheint es so zu sein, das viele Vertreter dieser Unterfamilie relativ gut nachzuzüchten sind, wobei es bei manchen Arten daran scheitert, dass keine geschlechtsreifen Exemplare gepflegt werden (so wird etwa der Streifenharnischwels oder Royal-Pleco Panaque nigrolineatus im Aquarium selten grösser als 20 cm, in der Natur sind 45 cm aber keine Seltenheit).
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