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Blehers Schlangenkopffisch
Channa bleheri
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Vorkommen
Im oberen Assam -Gebiet in Indien in pflanzenreichen, meist stehenden Gewässern.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6 - 8; bis 25°dGH, 14 -26°C.
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Maximale Länge:
20 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Kaum festzustellen, eher in Verhalten während der Laichzeit. Weibchen dann etwas fülliger.
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Verhalten:
Gegenüber anderen Fischen, die nicht als Beute betrachtet werden, also etwa gleichgroß sind, ausserhalb der Laichzeit friedlich. Nach dem Ablaichen territorial. Bei Paaren kommt es gelegentlich zu heftigen Auseinandersetzungen, bei denen das Weibchen oft Flossenschäden etc. davonträgt, sich aber in der Regel problemlos erholt. Was diese Auseinandersetzungen auslöst, ist unbekannt.
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Zucht
Relativ einfach, sobald man ein passendes Paar hat. Dieses lässt mann sich am besten aus einer Gruppe Jungfische entwickeln. Vor allem eine kühle Haltungsphase mit nachfolgender Erwärmung löst die Ablaichvorbereitungen aus. Die Paare suchen immer mehr Kontakt zueinander und es kommt zu ersten Scheinpaarungen. Das eigentliche Ablaichen beginnt etwa zwei Tage später. Die bis zu 1000 etwa 1 mm grossen Eier haben einen Ölfleck und steigen zur Wasseroberfläche. Dort werden sie von beiden Partnern eingesammelt und da sie zusammenkleben bewacht. Die Larven schlüpfen nach etwa 36 Stunden und ernähren sich dann noch einige Zeit vom Dottersack. Als Erstnahrung nehmen sie Artemia- Naupien. Allerdings scheint es so zu sein, dass auch die Eltern aktiv zur Ernährung beitragen, denn bei den Eltern verbleibende Jungtiere wachsen deutlich schneller als entnommene. Ob es sich dabei um Nähreier oder ein Hautsekret handelt, ist noch unbekannt. Die Jungfische wachsen recht zügig heran und werden bis zu einer Grösse von 3-4 cm noch von den Eltern bewacht.
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Aquarium:
Ab etwa 1,20 m Kantenlänge, Pflanzen werden in der Regel nicht behelligt, sofern noch ausreichend Platz für die Fische bleibt.
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Nahrung:
Allesfresser, der als Erwachsener in der Natur nur noch Fischnahrung aufnimmt, im Aquarium jedoch auch mit üblichen Lebend- und Frostfuttermitteln ernährt werden kann.
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Besonderheiten:
Die sehr attraktive Jugendfärbung verblasst mit zunehmendem Wachstum, aber trotzdem handelt es sich um eine attraktiv gefärbte Fischart.
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen robusten Fischen, die nicht als Futter betrachtet werden, also gross genug sind.
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Ähnliche Arten:
Es gibt noch mehrere andere klein bleibende Arten unter den 26 bislang beschriebenen asiatischen Channa-Arten, alle drei afrikanischen Parachanna-Arten (dies ist die einzige weitere Gattung in der Familie) überschreiten auch nicht die 40-cm-Grenze. Es sind jedoch alles ausgesprochene Raubfische.
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