|

|
Blutschnabelweber
Quelea Quelea
Schutzstatus: keiner
Nahrungstyp: Körnerfresser
Paarhaltung
|
|
Lebenserwartung: 2 - 3 Jahre
|
|
Vorkommen: Das Verbreitungsgebiet der Blutschnabelweber umfasst den grössten Teil von Afrika südlich der Sahara, ausgenommen die Regenwaldgebiete und Teile Südafrikas.
|
|
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihres Blutschnabelwebers. Exoten- Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Blutschnabelweber zusätzlich zum regulären Körnerfutter zusätzlich Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips
|
|
Käfighaltung:
|
Käfiggröße:
|
Besatzdichte
|
Bemerkungen
|
|
|
120 x 50 x 50 cm
|
für 2 Vögel
|
Regelmässiger Freiflug!
|
|
Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
|
|
Haltungsoptimierung:
Blutschnabelweber fühlen sich bei Temperaturen über 20 Grad am wohlsten. Ein Schlafkörbchen und eine Bademöglichkeit sollten in Ihrem Käfig nicht fehlen. Naturäste (Vorsicht, diese müssen gift- und schadstofffrei sein) bieten Ihrem Vogel nicht nur Abwechslung sondern sind auch für die Vogelfüße von wichtiger Bedeutung. Dekorativ gestalten lässt sich ein Käfig durch einbeziehen vogelunschädlicher Pflanzen. Versuchen sie es doch mal mit Grasnaben oder mit Löwenzahn, sie werden staunen. Gräserähren vervollständigen die Käfigeinrichtung. Webervögel bauen sich ihre Nester gemeinsam. Hierzu verwenden sie Gras- und Samenhalme. Als Grundgerüst für den Nestbau werden gerne Exotennisthöhlen angenommen.
|
|
Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
|
|
Hauptfutter:
Pro Tier 1 EL pro Tag
|
Exotenfutter:
Samenmischungen aus kleinen Hirsesorten (Senegal-, Mohar-, Manna- und Japanhirse) mit Glanz und Negersaat sowie Wildsämereien.
|
|
Frischfutter:
|
Obst: z. B. Apfel oder Orangenscheiben
Salat: z. B. Gurkenscheiben
Grünfutter: z. B. Samenstände und Blätter von Löwenzahn, Holunderblüten und frische Grassamen.
|
|
Keimfutter:
|
z. B. Exotenkeim- und Quellfutter
|
|
Lebendfutter/tierisches Eiweiss:
|
Hin und wieder sollten Sie Ihren Blutschnabelwebern Raupen und proteinreichen Insekten reichen. Während der Brut und Jungenaufzucht sogar täglich.
|
|
Knabbereien:
|
Kolbenhirse (bevorzugt rote Kolbenhirse) und Exotenknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).
|
|
Trinkwasser:
|
Täglich frisches, aber eisenarmes Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)! .
|
|
Zusatzfutter:
|
Kalk- und Magengrit sollte immer zur Verfügung stehen. Auch stark verkleinerte Eierschalen können verwendet werden.
|
|
Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
|
|
Geschlechtsunterschiede:
Man erkennt das Männchen an seinem roten Schnabel. In der Brutzeit besitzt es ein schwarzes Gesicht, sowie rote Brut- und Scheitelfedern. Das Schlichtkleid gleicht weitgehend dem Gefieder des Weibchens, welches beige gefärbt ist und einen schwarzen Gesichtsstrich besitzt. Der kurze Schnabel ist silbern oder grau.
|
|
Zucht:
Das Weibchen legt 2 - 4 Eier, die nach ca. 12 Tagen schlüpfen.
|
|
Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
|
|
Buchempfehlungen:
  
|