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Brabantbuntbarsch

Brabantbuntbarsch

Tropheus moorii

Vorkommen

Im Tanganjikasee nahezu im gesamten See in zahlreichen verschiedenen Farbvarianten.

Wasserwerte:

pH-Wert 7,0 - 9,0; bis 25°dGH, 24 -28°C.

Maximale Länge:

15 cm

Geschlechtsunterschiede:

Sehr schwer festzustellen. Weibchen sind etwas kleiner und bei einigen Varianten wohl auch etwas farbiger.

Verhalten:

Innerartlich äusserst aggressiv. Es ist fast unmöglich, neue erwachsene Tiere in eine bestehende Gruppe zu integrieren. Am besten wir eine Gruppe von Jungtieren zusammengesetzt, die sich erst einmal vertragen. Später bekämpfen sich die Männchen solange, bis nur noch eines übrig bleibt. Die anderen Männchen müssen daher schon bei ersten Anzeichen von Unterlegenheit aus dem Aquarium genommen und umgesetzt werden. Aber auch Weibchen lassen sich in die Gruppen, die aus einem Männchen mit bis zu 20 Weibchen bestehen sollte, nicht mehr integrieren. Dagegen sind diese Fische gegenüber anderen Arten, die nicht ähnlich sind, friedlich.

Zucht

Obwohl Steine geputzt und Gruben ausgehoben werden, findet das Ablaichen im Freiwasser statt. Die bis zu knapp 20 Eier werden vom Weibchen aufgenommen. Obwohl das Männchen keine Eiattrappen auf der Afterflosse besitzt, schnappt das Weibchen nach der Afterflosse des Männchens und sorgt so für besseren Befruchtungserfolg. Die Jungen verlassen nach gut drei Wochen erstmals das Maul und werden dann noch einige Tage bei Bedarf wieder aufgenommen.

Aquarium:

Es empfiehlt sich ein Aquarium mit mindestens 1,20 - 1,50 m Kantenlänge. Mit Seinaufbauten sollte für eine ausreichende Anzahl von Verstecken gesorgt werden.

Nahrung:

Wie alle anderen Mbuna- Cichliden sind auch Tropheus- Arten Aufwuchsfresser. Sie sollten eine ballaststoffreiche Nahrung mit einem hohen pflanzlichen Anteil bekommen. Sie fressen auch bereitwillig Lebendfutter, können dabei aber an Darm- und Leberentzündungen erkranken und daran sterben.

Besonderheiten:

Mit seiner kontrastreichen Färbung ist es wohl einer der attraktivsten afrikanischen Seecichliden, wegen seiner innerartlichen Aggressivität auch einer der am schwierigsten zu haltenden. Selbst in an sich harmonischen Gruppen kann es zu Problemen kommen, wenn irgend etwas in der Umwelt des Fischs geändert wird.

Vergesellschaftung:

Obwohl grundsätzlich eine Vergesellschaftung mit anderen, äusserlich nicht ähnlichen Arten möglich ist, sollte angesichts der innerartlichen Aggressivität sowie einer gewissen Störungsempfindlichkeit vor allem das Artenaquarium bevorzugt werden.

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