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Zweifarbiger Bratpfannenwels
Bunocephalus coracoideus
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Vorkommen
Im Amazonasbecken weit verbreitet. Meist im Laub kleinerer Bäche verborgen.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6-7,5; bis 15°dGH, 22-26°C.
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Maximale Länge:
15 cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Nicht genau bekannt, wahrscheinlich sind die laichreifen Weibchen (ab ca. 12 cm Länge) deutlich dicker als die Männchen.
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Verhalten:
Lebt sehr versteckt. Vielen Aquarianern ist es schon passiert, dass sie geglaubt haben, ihre Bratpfannenwelse wären längst gestorben, weil sie sie lange nicht gesehen haben, um sie dann eines Tages doch wieder zu entdecken. Dämmerungs- und nachtaktiv. Bewegt sich ruckartig fort.
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Zucht
Bereits mehrfach eher zufällig gelungen, allerdings sind die vorliegende Berichte eher dünn. Das Männchen bewacht wohl den Laichklumpen, der auch bis zu 3000 Eiern bestehen soll. Die sehr kleinen Jungen müssen mit feinstem Futter aufgezogen werden.
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Aquarium:
Da sich der Fisch nicht sonderlich viel bewegt, reicht bereits ein Aquarium mit 80 cm Kantenlänge, das gut bepflanzt sein und zusätzlich einige Verstecke (etwa Wurzeln) enthalten sollte.
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Nahrung:
Allesfresser.
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Besonderheiten:
Das Weibchen eines nahen Verwandten, des Banjowelses, Platystacus cotylephorus, heftet seine Eier an die Bauchhaut und trägt sie dort bis zum Schlupf. Ob sie dabei vom Elterntier mit Nährstoffen versorgt werden, ist noch nicht untersucht.
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen, friedlichen Fischen problemlos möglich, allerdings sollten es nicht zu kleine sein, da diese als Beute betrachtet werden können.
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Ähnliche Arten:
Es gibt einige weitere, meist kleinere Arten von Bratpfannenwelsen, die in ihren Ansprüchen sehr ähnlich sind. Eine gewisse Ähnlichkeit haben auch die asiatischen Großmaulwelse, Chaca sspec., die allerdings grösser werden und bedeutend gefrässiger sind.
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Buchempfehlung:
  
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