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Marion02

Brauner Anolis03

Brauner Anolis

Norops sagrei

Schutzstatus:

Tagaktiv

Vorkommen:

Kuba, Cayman Inseln, Florida, Mexiko, Belize und Westjamaika.

Artbeschreibung:

Der Anolis ist in der Grundfarbe braun, mal heller mal dunkler. Ihr Kopf ist in der Regel mit einer anderen Färbung versehen. Ausserdem verfügen sie über Kehlfächer (Kehlwamme). Er ist orangerot und mit kleinen schwarzen Strichen versehen, die auch rötlich sein können. Auch die Weiblichen Tiere verfügen über diese Kehlfächer (Kehlwamme), diese ist aber um einiges kleiner und wird selten gezeigt. Die Flanken sind einheitlich ohne Zeichnung in der Grundfarbe gefärbt, die Bauchseite ist weiss bis beige. Sind die Tiere erregt erscheinen auf dem Körper gelbe Flecken und sie stellen ihren kleinen Nacken- Rückenkamm auf. Ihre Augen können sie wie Chamäleons unabhängig voneinander bewegen. Während der Nachtruhe verblassen ihre Farben und können zu sehr hellen, blassen Braun werden.

Terrarienhaltung:

Grösse

Besatzdichte

 

100 x 50 x 50 cm

für 2 ausgewachsene Tiere

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Der Braune Anolis ist ein recht genügsamer Pflegling. Trotz seiner geringen Grösse braucht er aber aufgrund seiner Aktivität ein relativ grosses Terrarium. Eingerichtet ist das Terrarium mit echten Pflanzen (Efeu, Efeutute und Drachenbaum) und reichlich Gelegenheiten zum Klettern (Kletteräste und Korkrückwand mit Vorsprüngen). Der Bodengrund besteht aus einer ca. sechs Zentimeter hohen Schicht aus (ungedüngter) Blumenerde und ist teilweise mit feiner Rindenstreu bedeckt. Als Karibikbewohner mag er es natürlich etwas wärmer. Die normale Tagestemperatur liegt zwischen 24 und 28 °C. In der Nachtphase sinkt die Temperatur auf 21 °C. Diese Werte sind durch ein Heizkabel in Verbindung mit einer Zeitschaltuhr leicht zu erreichen. Zusätzlich sollte man einen Strahler (40 oder 60 Watt) installieren. Er liefert nicht nur Wärme, sondern ermöglicht den Anolis auch das geliebte Sonnenbad. Eine Bestrahlung mit UV-Licht ist bei ausreichender Zugabe von Vitaminen nicht unbedingt nötig, wird aber empfohlen. Am besten eignen sich Leuchtstoffröhren mit 2 bis 5 % UVB-Anteil.(Achtung: UV-Strahlung durchdringt kein Glas!) Die rel. Luftfeuchte liegt zwischen 40 und 70%. Erreicht wird die Luftfeuchte durch tägliches Besprühen der Pflanzen. Das aufgesprühte Wasser wird auch gerne von den Anolis aufgeschleckt. Trotzdem sollte noch ein flaches Schälchen mit sauberem Wasser angeboten werden. Im Terrarium fehlen sollten desweiteren auch mehrere Thermometer und ein Hydrometer nicht. In der Zeit von Mitte November bis Ende Januar sollten sie eine Winterruhe halten. Zu diesem Zweck werden ab Anfang November die Beleuchtungsdauer (von 14 auf neun Stunden) und die Tagestemperatur (von 24-28 auf 21 °C, nachts von 21 auf 20 °C) langsam heruntergeregelt. Ausserdem verringern sich auch die Zeiten, zu denen der Strahler in Betrieb ist. In dieser Zeit, die vor allem für den Fortpflanzungstrieb wichtig ist, verringert sich die Nahrungsaufnahme und auch die Aktivität der Tiere lässt merklich nach. Wird während des Sommers noch täglich gefüttert, so reicht in dieser Phase die wöchentliche Fütterung fast aus. Im Terrarium sollten mehrere Thermometer und ein Hydrometer angebracht werden. Zur Gruppenhaltung empfiehlt sich ein Männliches mit 2 Weiblichen Tieren.

Achtung: Männliche Tiere sind untereinander sehr aggressiv

Ernährung:

Was das Futter angeht, so sind die Anblies nicht sehr wählerisch. Sie fressen praktisch alles, was ihnen vorgesetzt wird. "Grundnahrungsmittel" meiner Anolis sind Heimchen in unterschiedlichen Grössen, die regelmässig mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten bestäubt werden. Gelegentlich (abhängig vom Händlerangebot) bekommen sie auch Mehlwürmer, Wachsmaden oder Fliegen in verschiedenen Grössen (auf die fliegen besonders die Weibchen).

Geschlechtsunterschiede:

Die männlichen Tiere sind auf dem Rücken und Flanken mit hellbraunen bis dunkelgelben Rauten und Winkeln gezeichnet. Ab der Schwanzwurzel verschwindet die Zeichnung langsam. Männchen haben auf dem Rücken einen dunklen Strich, Weibchen dagegen einen hellen in Form eines Rautenmusters. Die Zeichnung der Weibchen weicht deutlich von der des Männchens ab. Die Weiblichen Tiere haben eine dunkelgelbe bis weisse Rückenlinie, die sich vom Kopf weit in den Schwanz zieht. Beidseits dieser Linie zeichnen sich deutlich rechtwinklige Dreiecke ab, die sich mit den gegenüberliegenden Dreiecken zu Quadraten abzeichnen. Die Männlichen Tiere werden mit etwa 6 cm Körperlängen und 17 cm Schwanzlänge um einiges grösser als die Weibchen (ca.13 cm)

Zucht:

Das Weibchen legt 1-2 Eier, die nach etwa 35 - 36 Tagen schlüpfen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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