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Marion02

Allfarblori

Breitbinden-Allfarblori

Trichoglossus haematodus

Vorkommen

Das Verbeitungsgebiet der einzelnen Unterarten umfasst Australien, Neuguinea und die indonesischen Inseln. Lebensraum sind alle Arten von Wäldern oder baumbestandenen Landschaften. Auch Kulturflächen wie Plantagen und selbst Bäume in den Städten werden aufgenommen

Schutzstatus:

Anhang B.

Geschlechtsunterschiede:

Die Geschlechter sind äusserlich nicht zu erkennen. Jungtiere haben einen deutlich dunkleren Schnabel.

Lebenserwartung.

15-20 Jahre.

Klimatische Ansprüche:

Nachzuchttiere sind an Zimmertemperaturen gewöhnt. Zugluft, Nässe, Kälte und plötzliche Temperaturwechsel sind zu vermeiden. Bei der Haltung in Außenvolieren muss ein Schutzraum (>10°C) vorhanden sein. Eine Beregnungsanlage ist zu empfehlen. Ideale Temperaturen liegen zwischen 20-25°C.

Sozialverhalten:

Alle Allfarbloris weisen ein komplexes Sozialverhalten auf und sind äusserst gesellig. Ausserhalb der Brutzeit bilden sie Schwärme. Sonst leben sie paarweise oder in Familienverbänden zusammen.

Haltung:

Grundvoraussetzung für die Haltung von Loris ist penible Sauberkeit der Volieren und Futtergefäße sowie die artgerechte Haltung!

Allfarbloris sind intelligente, neugierige und bewegungsaktive Tiere. Sie dürfen nie einzeln, sondern nur paarweise gehalten werden. Folgende Mindestmaße werden empfohlen:

LxBxH in cm

Besatzdichte

Bemerkungen

200 x 100 x 200

für max. 2 Tiere

regelmässiger Freiflug!

Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 300 x 100 x 200 cm (LxBxH) oder grösser, für max zwei Tiere. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.

Die Tiere benötigen eine Schlafhöhle und vielfältige Klettermöglichkeiten. An die Haltungs- und Fütterungshygiene werden hohe Ansprüche gestellt. Da sie flüssigen Kot abgeben, muss die saugfähige Einstreu täglich, ggf. mehrfach, erneuert und die Voliere gründlich gereinigt werden. Bade- und Nagemöglichkeiten müssen angeboten werden.

Ernährung:

Grundfutter ist Loribrei und Obst (v.a. Äpfel, Birnen und Weintrauben). Das sehr leicht verderbliche Futter muss täglich erneuert werden, bei sommerlichen Temperaturen mehrmals täglich. Grünfutter, Keimfutter und kleinere Mengen Sämereien (Hirse, Glanz) oder gekeimte Sonnenblumenkerne werden gerne angenommen. Zur Zucht ist tierisches Eiweiss nötig.

Zucht:

Höhlenbrüter. Das Gelege besteht i.d.R. aus zwei Eiern. Die Brutzeit beträgt 24-25 Tage, die Nestlingszeit 7-8 Wochen. Die Jungvögel sind mit 11 Monaten zuchtreif.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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