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Bullennatter
Pituophis catenifer sayi
Schutzstatus:
Tagaktiv
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Lebenserwartung:
Die Schlangen werden im Normalfall 15-20 Jahre
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Vorkommen:
Man findet die Bullennatter fast im gesamten mittleren Teil Nordamerikas.
Im Süden von Kanada kommt sie in den Bundesstaaten Alberta und Saskatchewan vor. Im angrenzenden Norden der USA findet man sie von Montana bis Indiana. Richtung Süden verjüngt sich das Verbreitungsgebiet und über Texas erreicht diese Art dann die Mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Coahuila, Nuevo Leon und Tamaulipas.
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Artbeschreibung:
Körper gelb mit schwarzen, braunen oder rötlichbraunen Flecken, die sich am Kopf und am Schwanz am stärksten absetzen. Der Bauch ist gelb mit schwarzen Flecken. Sie hat gekielte Schuppen. Das Afterschild ist, anders wie bei Rattennattern ungeteilt. Sie wird 90 bis 255 cm lang.
Den Namen verdankt sie ihrem Verhalten bei Gefahr. Zischt laut bei Bedrohung. Geräusche, die dem Grunzen und Schnauben eines Bullen ähneln.
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Terrarienhaltung:
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Grösse
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Besatzdichte
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300 x 200 x 200 cm
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für 2 ausgewachsene Tiere
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Bullennattern lassen sich gut im Terrarium pflegen, allerdings immer nur paarweise. Da die Bullennattern sich zum Ruhen in unterirdische Bauten zurückziehen, baut man entweder einen Schlupfkasten unter das Terrarium oder man zieht eine zweite Ebene ins Becken ein, auf die das Substrat aus Sand-Lehm-Gemisch und Lauberde etwa 10cm hoch aufgefüllt wird; hier können Sie ein Gemisch aus Terrarienerde, Sand und Rindenmulch verwenden. Ein Wassergefäß ist wichtig. Als Versteckplätze eignen sich grosse Wurzeln oder Korkröhren. Pflanzen kann man einsetzen, sie werden von den adulten Schlangen allerdings immer wieder zerdrückt und müssen ersetzt werden. Als Heizung eignen sich HQL-Lampen und Spot-Lampen. Das Becken muss Temperaturen von 25-28°C haben. Ein Warmbereich mit einer Bodentemperatur von ca. 30°C wird gern angenommen. Zur Beleuchtung verwendet man ebenfalls HQL-Lampen und Tageslicht-Leuchtstoffröhren. Die Beleuchtungsdauer beträgt 12 Stunden, im Winter etwas weniger (wir hatten über Winter 8 Stunden). Der Bedarf an Luftfeuchtigkeit liegt bei 50-60%. Das entspricht dem Durchschnittswert bei uns und somit muss man sich um die Luftfeuchte nicht weiter kümmern.
Man sollte den Tieren eine 2-4 monatige Winterruhe bei 5-15°C bieten. Auch für die Zeugungsfähigkeit der Männchen ist es hilfreich, aber es wurden auch schon ohne Überwinterung Nachzuchten erzielt. In dieser Zeit sollten die Temperaturen 17 - 18°C betragen.
ACHTUNG:
Die Bullennatter wird nicht in allen Fällen zahm. Nachzuchten gewöhnen sich meist an den Menschen und viele werden handzahm. Aber unter den Wildfängen gibt es einige Tiere, die auch nach Jahren noch aggressiv sind.
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Ernährung:
Die Bullennatter hat einen grossen Appetit und einen regen Stoffwechsel. Die Tiere sind nicht wählerisch und nehmen allerlei Nagetiere und Vögel bis zur Grösse von ausgewachsenen Ratten. Ob das Futter lebt, frischtot ist oder ob es sich um aufgetautes Frostfutter handelt ist dabei egal. Meine Tiere frassen bis jetzt Farbmäuse, Vielzitzenmäuse, Zuchtratten, nestjunge Kaninchen, junge Meerschweinchen und Hühnerküken. Einige meiner adulten Tiere ziehen Ratten oder Küken vor und verweigern Mäuse.
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Geschlechtsunterschiede:
Keine konkreten äusseren Geschlechtsunterschiede vorhanden.
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Zucht:
Nach der Winterruhe fressen die Tiere einige Male und die Tiere kommen in Paarungsstimmung. Etwa 6-8 Wochen nach der erfolgreichen Paarung legt das Weibchen an einem geeigneten Ort 4-25 Eier ab. Nach der Ablage werden die Eier in einen Inkubator umgesetzt und bei ca. 27°C gezeitigt. Nach einer mittleren Inkubationszeit von etwa 63-67 Tagen schlüpfen die Jungschlangen.
Typische Gelegegrößen bei meinen Tieren liegen bei 5-13 Eiern. Mit der Körpergrösse steigt bei meinen Weibchen auch die Anzahl der Eier.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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