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chukarhuhn

Chukarhuhn

Alectoris chukar

 

Vorkommen

Das Chukarhuhn kommt vom südöstlichen Balkan über Vorder- und Innerasien bis zur Mandschurei vor. Es wurde darüber hinaus in Nordamerika, auf Hawaii sowie Neuseeland und in Südafrika eingeführt.

Kennzeichen:

Das Chukarhuhn zeichnet sich durch einen weinrötlichen Scheitel aus, der an den Seiten und auf dem Hinterkopf in Aschgrau übergeht. Die Stirn ist schwarz. Eine schwarze Binde umzieht außerdem die Augen und einen rotbraunen Ohrdeckenfleck. Ein grauweißes Überaugenband befindet sich über der Augen- und der Ohrregion. Das Gefieder auf dem Oberrücken und den Schultern ist gleichfalls weinrötlich; Bürzel, Oberschwanzdecken und Unterrücken sind dagegen aschgrau. Der Schnabel, die Wachshaut der Augen und die Beine sind korallenrot gefärbt.

Unterkunft:

Innenvoliere oder z.T. überdachte, zugfreie Gartenvoliere (2 x 1 x 2 m)  mit Schutzraum (1 x 1 m, nicht unter 10°C).Dichte Bepflanzung, freie Bodenfläche lassen. Bodenbelag Erde, Schale mit Sand für Sandbad. Sitzplätze erhöht im schutzhaus als schlafplatz, diesen durch immergrüne Zweige abschirmen. Futter-, Trink- und Badegefässe am Boden aufstellen.

Haltung:

Chukar-Steinhühner sind einfach zu haltende und ruhige Zeitgenossen. Sie werden bei entsprechender Zuwendung sehr zahm. Geschlechtsreife Hähne jedoch führen erbitterte Kämpfe mit Artgenossen zur Revier- und Partnerverteidigung. Bei Haltung mehrerer Hähne in einem Gehege empfiehlt es sich daher Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten für die Unterlegenen einzurichten.

Vergesellschaftung:

Hähne liefern sich heftige Kämpfe um die Brutreviere, was dazu geführt hat, dass insbesondere in Pakistan mit dieser Art auch Hahnenkämpfe durchgeführt werden. Paare immer einzeln halten. Bei der Haltung von mehreren Paaren sollten diese durch einen Sichtschutz abgetrennt gehalten werden.

Ernährung:

Mischung aus kohlenhydrat- und (wenig) ölhaltigen Samen, Samen von Gräsern und Wildkräutern, Kolbenhirse, Keim- und Grünfutter, Lebendfutter; Grit.

Zucht:

Die Gelege bestehen aus 7 bis 12 Eiern, die von gelblicher bis graubrauner Färbung sind und eine rötlichbräune Sprenkelung ausweisen. Die Küken schlüpfen nac 22 bis 24 Tagen

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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