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Diamantfink
Stangonopleura guttata
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Vorkommen
Der Diamantfink ist im Süden und Südosten Australiens zuhause. die Tiere bewohnen bevorzugt lichte Waldgebiete mit dichterem Unterwuchs, besonders in der Nähe von Gewässern. Sie leben und brüten jedoch auch in menschlichen Siedlungen (Kulturverfolger).
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Schutzstatus:
Keiner, aber in Australien gibt es seit den 60er Jahren ein generelles Ausfuhrverbot.
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Allgemeines:
Diamantfinken gelangten schon Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa, nach Deutschland wurden sie erstmals 1870 eingeführt.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Weibchen sind insgesamt etwas kleiner als die Männchen, mit blasseren Lidrändern, schmalerem Brustband und grauschwarzen Zügeln. Jungtiere sind vor allem an dem schwarzen Schnabel zu erkennen.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Nicht bekannt.
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Lebenserwartung.
Im Durchschnitt 7-10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Diamantfinken sind gut an unser Klima angepasst. Temperaturen zwischen 18° und 24°C werden problemlos vertragen. Temperaturen unter 15°C, Zugluft und schnelle Temperaturwechsel sind jedoch zu vermeiden.
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Sozialverhalten:
Diamantfinken sind insbesondere während der Brutzeit aggressiv gegenüber Artgenossen und artfremden Vögeln und eignen sich daher eher für größere Volieren. In Käfigen sollte nur ein Paar untereinander gut verträglicher Tiere gehalten werden.
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Haltung:
Diamantfinken sind zwar von Natur aus robuste und anspruchslose Tiere, aber aufgrund ihres lebhaften und teilweise aggressiven Verhaltens sollte der Käfig/Voliere jedoch folgende Maße nicht unterschreiten.
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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80 x 60 x 60
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für 2 Tiere
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regelmäßiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und großzügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 150 x 70 x 150 cm (LxBxH) oder größer, für 2-3 Paare. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Bei ausschließlicher Käfighautung kommt es schnell zur Verfettung. Den Tieren sollten Naturäste als Sitzgelegenheiten, Schlafkörbchen (-kästchen) und eine Bademöglichkeit angeboten werden.
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Ernährung:
Diamantfinken benötigen ein Mischfutter aus kleinkörnigen Hirsesorten und Glanz. Kolbenhirse, gekeimte Saaten, Grünfutter wie Löwenzahn und Vogelmiere sowie halbreife Grassamen werden gerne angenommen. Tierisches Eiweiß in Form frisch gehäuteter, Zerkleinerter Mehlwürmer sowie ei-bzw. insektenhaltiges Weichfutter kann gelegentlich angeboten werden. Frisches Trinkwasser muss ständig zur Verfügung stehen, ebenso wie Kalkgrit.
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Zucht:
Nur gut harmonierende Paare züchten ohne Probleme. Die Paarfindung ist komplex und erfolgt nach längerem und intensivem Werben durch das Männchen. Zur Brutzeit werden für das umfangreiche Nest Nistkästen für Wellensittiche benötigt. In Volieren mit Sträuchern wird das Nest mit seiner langen Einschlupfröhre freistehend errichtet. Das Gelege enthält durchschnittlich 5 Eier, die Brutdauer beträgt 13-15 Tage. Die Jungen sind mit 21- 25 Tagen flügge, kehren jedoch untertags oft und für die Nacht immer ins Nest zurück. Nach weiteren 2-3 Wochen sind sie selbständig. Bei ausreichender Käfig/Volienerngröße dulden die Alttiere die Jungen auch später in der Nähe des Nestes, ansonsten werden sie heftig verjagt. Bastardierungen mit Zebrafinken sind bekannt.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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