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Dornschwanzagame
Uromastyx acanthinurus
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Vorkommen:
Nordafrika; Mauretanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Libyen, Sudan und Tschad.
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Artbeschreibung:
Die Dornschwänze erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 40 cm. Ihr Kopf ist oft schwarz gefärbt, der Rest recht variabel: graubraun, rötlich, grünlich oder gelblich mit dunkler, oft netzartiger Schnörkelzeichnung.
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Terrarienhaltung:
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Grösse
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Besatzdichte
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150 x 60 x 60 cm
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für 2 ausgewachsene Tiere
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Allgemein benötigen Dornschwänze geräumige Trockenterrarien mit einer möglichst hohen Bodenschicht und einer Auswahl an Versteckmöglichkeiten. Extreme Temperaturunterschiede zwischen 30 und 35 °C am Tag, örtlich sogar 40 °C, und nachts 20 °C sind unbedingt zu gewährleisten. Obwohl Dornschwänze relativ schnell zahm werden und das Futter aus der Hand zu nehmen lernen, gehören sie auch heute noch - trotz zahlreicher Zuchterfolge - zu den problematischen Echsen, die nur in die Hände erfahrener Terrianer gehören.
Für die Altamen benötigt man grosse, geräumige Terrarien. Eine mindestens 5 cm hohe Schicht Flusssand eignet sich als Bodengrund, und Festgefugte Steinhaufen und Korkröhren bieten geeignete Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten. Das Terrarium muss man hell ausleuchten. Geeignet sind HQL- und HQI -Strahler in Verbindung mit Leuchtstoffröhren und UV-Strahlern.
Tagsüber muss die Luft Temperaturen zwischen 30 und 40 °C, der Boden an verschiedenen Stellen zwischen 25 und 50 °C aufweisen, so dass die Altamen jederzeit ihre Wärmebedürfnisse befriedigen können. Im Sommer lässt man die Temperaturen nachts auf 24 bis 27 °C sinken. Um dem heimatlichen Klima der Echsen nahe zu kommen, sprüht man im Frühjahr und Herbst abends und morgens mit warmem Wasser, im Sommer überbraust man nur kurz die Einrichtung und hält das Terrarium im August völlig trocken.
Eine Winterruhe ist nicht nur für die Zucht angebracht, sondern auch, um die Agamen gesund zu erhalten. Ab Anfang bis Mitte Oktober muss man dazu die Heiz- und Beleuchtungsdauer auf einen 9 bis 10 Stunden-Tag verkürzen. Die Agamen fressen dann nur noch wenig. Zwei Wochen vor dem Abschalten aller Heizungen, etwa Mitte November, darf man keine Nahrung mehr anbieten und muss den Behälter völlig abdunkeln, sobald man Zimmertemperaturen erreicht. Ein- bis zweimal pro Woche ist die Terrarieneinrichtung leicht zu überbrausen. Die scheinbar ideale Überwinterungstemperatur liegt bei 12 bis 18 °C. Mitte bis Ende Februar ist genau umgekehrt zu verfahren, das Terrarium langsam wieder aufzuheizen und die Beleuchtungsdauer langsam zu steigern.
Etwa im April, häufig nach Bestrahlungen mit ultraviolettem Licht, sind die ersten Paarungen zu beobachten.
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Ernährung:
Die Nahrung der Dornschwänze besteht zum grössten Teil aus pflanzlicher Kost. Lediglich bei Jungtieren gehören auch Gliedertiere zum Nahrungsspektrum. Im Frühjahr stehen vor allem weiche Pflanzenteile, Blüten und Blättern von Löwenzahn, Klee, aber auch Wanderheuschrecken, Riesenschaben und wenig Mehlkäferlarven auf ihrem Speiseplan. Manche Tiere fressen auch Chicorée, Endiviensalat, Feldsalat, Radicchio, Radieschenblätter und Gewürzkräuter, wie Boretsch, Dill, Kerbel, Liebstöckel, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer und Zitronenmelisse. Ausserdem bekamen sie Apfelstückchen, Gänseblümchen, Huflattich und Vogelmiere.
Ab Juli bis Mitte September können sie ihren Tieren derbe Blätter von Wildpflanzen, Spitz- und Breitwegerich, manchmal auch Apfel- oder geschabte Karottenstücke verfüttern. Immer sollten ihnen eine Schüssel mit verschiedenen Körnern zur Verfügung stehen: Sonnenblumen, Mais, Linsen, Weizen, weniger Reis und Hirse, Hanf, Mungobohnen und Erbsen. Im Juli und August sollten sich die Agamen fast ausschliesslich davon ernähren.
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Achtung: Hinweis ! Bitte keinen Kopfsalat verfüttern, denn dieser ist meistens gespritzt und sehr nitrathaltig was zur Verdauungsstörung führen kann.
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Zucht:
Das Weibchen legt ca. 16 Eier, die nach ca. 120 bis 125 Tagen schlüpfen.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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