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Einsiedlerkrebs

Einsiedlerkrebs

Eupagurus bernhardus

Vorkommen

Lebt überwiegend in Wassernähe.

Maximale Länge:

Ca. 10 cm.

Lebenserwartung:

Wahrscheinlich zwischen 2-4 Jahren.

Verhalten:

Oft sitzt im Inneren von Meeresschneckenhäusern ein Einsiedlerkrebs, dessen orange-weißlich gefärbte Fuß- und Scherenspitzen mehr oder weniger weit aus der Gehäusemündung herausragen. Dies sind seine einzigen gepanzerten Körperteile. Der gedrehte Hinterleib ist so weichhäutig, dass sogar ein Teil der Atmung direkt durch die Haut erfolgt.

Aus klein wird gross...
Wenn ein Einsiedler wächst, muss er ein grösseres Schneckenhaus finden, in das er umziehen kann. Kleine Einsiedler leben in Ufernähe in Watt- und Strandschnecken. Später wandern sie in tieferes Wasser, wo sie grössere verlassene Schneckenhäuser finden können. Da passende Häuser oft knapp sind, ziehen sie mitunter in übergrosse Gehäuse um.

Mieter mit Untermietern
Häufig sind die von Einsiedlern bewohnten Gehäuse mit einer stacheligen braunrosa Kruste überzogen. Dies sind Kolonien des Stachelpolyps, eines Nesseltieres. Der Polyp vergrössert das Gehäuse mit Kalk passgenau für den Krebs. Im Gegenzug wird der Polyp herumgetragen, was ihn vor Übersandung schützt.

Zucht

Diese Art wurde wahrscheinlich noch nicht nachgezüchtet. Aber von anderen Arten weiss man, dass es Freilaicher sind. Allerdings verteidigen die Männchen die Reviere mit den Eiern recht aggressiv. Die Eier sind relativ gross, die Jungen, die nach etwa einer Woche schlüpfen und erst den Dottervorrat verbrauchen, müssen mit feinsten Lebendfutter aufgezogen werden.

Aquarium/Aquarterarrium:

Ab etwa 60 cm Kantenlänge, besser jedoch grösser. Als Bodengrund eignet sich feiner Kies.

Nahrung:

Aasfresser und Räuber, die zusätzlich die Mikroorganismen des Bodengrundes fressen. Ansonsten stehen Borstenwürmer, Schnecken, Muscheln und kleine Krebse auf ihrem Speiseplan

Besonderheiten:

Wenn ein Einsiedler wächst, muss er ein grösseres Schneckenhaus finden, in das er umziehen kann. Kleine Einsiedler leben in Ufernähe in Watt- und Strandschnecken. Später wandern sie in tieferes Wasser, wo sie grössere verlassene Schneckenhäuser finden können. Da passende Häuser oft knapp sind, ziehen sie mitunter in übergrosse Gehäuse um.

Achtung:

Die Einsiedlerkrebse brauchen leere Schneckenhäuser um ihren Körper zu schützen. Das das Schneckenhaus jedoch nicht mitwächst, benötigen sie im Wachstum mehrere leere Schneckenhäuser.

Buchempfehlung:

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