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Feuerschwanz

Feuerschwanz

Epalzeorhynchos bicolor

Vorkommen

Thailand, im Mekongbecken, inzwischen soll er in deiner natürlichen Heimat ausgestorben sein.

Wasserwerte:

pH-Wert  6-7,5; bis 15°dGH, 24-28°C.

Maximale Länge:

25 cm; die Angaben in der Literatur von 12 cm beruhen auf Aquarienbeobachtungen kümmernder Fische in zu kleinen Aquarien.

Geschlechtsunterschiede:

Schwierig zu unterscheiden. Laichreife Weibchen sind fülliger und etwas blasser.

Verhalten:

Innerartlich sehr aggressiv, revierbildender Fisch. Nur in grossen Aquarien können mehrere Exemplare gepflegt werden. Durch ausreichend viele Verstecke kann man mehrere Reviere schaffen.

Zucht

Bei den heute im Handel befindlichen Feuerschwänzen handelt es sich ausschliesslich um Nachzuchten. die möglicherweise nach Hormonstimulation erzeugt wurden. Aber auch die natürliche Zucht soll schon gelungen sein. Die Larven schlüpfen nach zwei Tagen, nach weiteren zwei Tagen schwimmen sie frei. Sie sind nicht schwer aufzuziehen, bekommen aber erst um Alter von etwa zwei Monaten die charakteristische rote Schwanzflosse.

Aquarium:

Mindestens 1,20 m Kantenlänge. Will man mehrere Exemplare halten, deutlich grösser. Bringt man allerdings mehrere junge Feuerschwänze in einem gut gegliederten und versteckreichen Aquarium zusammen, kann er sein, dass die Streitigkeiten ausbleiben. Der Bodengrund sollte nicht scharfkantig sein, einige Pflanzenbestände schaffen zusätzliche Deckung.

Nahrung:

Allesfresser, der aber besonders gerne Lebend- und Frostfutter aller Art zu sich nimmt.

Besonderheiten:

Der Grund für das Aussterben im natürlichen Verbreitungsgebiet soll eine Überfischung aus aquaristischen Gründen sein. Deswegen sollte möglichst bald mehr über die Nachzucht dieser schönen Fische in Erfahrung gebracht werden. Die thailändischen Züchter sollten einen Teil ihrer Nachzuchten wieder im natürlichen Habitat aussetzen. Die oft geschilderte Aggressivität grösserer Feuerschwänze beruht m. E. auf zu kleinen Aquarien. Grosse Exemplare sollten mindestens in einem Aquarium von 2,00 m Kantenlänge gepflegt werden

Vergesellschaftung:

Mit anderen, friedlichen Fischen gut möglich, denn trotz seiner innerartlichen Aggressivität ist er ein relativ ruhiger Fisch. Die anderen Fische dürfen aber nicht zu klein sein, sonst werden sie als Futter betrachtet. Man sollte den Feuerschwanz nicht mit dem Grünen Fransenlipper vergesellschaften.

Ähnliche Arten:

Der Grüne Fransenlipper, Epalzeorhynchos frenatum, ist sehr ähnlich, aber bei ihm sind alle Flossen rot. Er ist auch innerartlich nicht ganz so aggressiv wie der Feuerschwanz.

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