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Fischers Chamäleon

Fischers- Chamäleon

Bradypodium fischeri

Schutzstatus:

Anhang B.

Verbreitung:

Afrika (Tansania, Kenia (?))

Lebensraum:

Bergwälder, in Höhen von 400 bis 2400 ü.N.N. Der Lebensraum zeichnet sich durch extreme Temperaturschwankungen aus, tagaktiv.

Grösse:

Männchen bis 40 cm, Weibchen bis 30 cm Gesamtlänge (KRL: ca 15 cm).

Geschlechtsunterschiede:

Männchen mit deutlich ausgeprägten Hörnern, Rückenkamm und verdickter Schwanzwurzel.

Lebenserwartung.

Etwa 8 Jahre.

Verhalten:

Tagaktiv. Strikte Einzelgänger.

Temperatur:

Lufttemperatur zwischen 25-28°C, lokale Temperaturzone bis zu 35°C. Nachtabsenkung auf 11-15°C.

Luftfeuchtigkeit:

70-100%.

Beleuchtung:

Leuchtstoffröhren, und für den UV-Anteil einen entsprechenden Strahler.

Bodengrund::

Saugfähiges Substrat (z.B. Sand- Erde- Gemisch).

Terrarieneinrichtung:

Klettermöglichkeiten, zusätzlich auch eine Korkrückwand. Dichte Bepflanzung (Ficus benjamina, Scindapsus sp., Epipremmnium sp., Hoya sp. etc.). Viele Versteckmöglichkeiten.

Futter:

Insektenfresser (Grillen, Heimchen, kleinere Heuschrecken, Schaben, Zophobas, Wachsmotten etc.), regelmässige Mineralstoff- und Vitaminzugaben.

Fortpflanzung:

Legt bis zu 27 weichschalige Eier. Inkubation schwierig! Bei Temperaturen von 17, 22 und schliesslich 25°C schlüpften in einem Fall nach 10 Monaten Jungtiere.

Bemerkung:

Zur Zeit werden drei Unterarten anerkannt. Bradypodion fischeri ist in der Regel ein heikler Pflegling. Deshalb kann die Art für den Anfänger nicht empfohlen werden. Im gewöhnlichen Zoohandel sollten Chamäleons nicht angeboten werden. Die Tiere sind sehr anfällig gegenüber Stress. Da es sich in freier Natur um strikte Einzelgänger handelt, ist eine Einzelhaltung unerlässlich (Ausnahme: zur Fortpflanzung). Der Blickkontakt zu anderen Chamäleons oder potenziellen Feinden muss ebenfalls unterbunden werden. Wichtige Voraussetzungen gerade für diese Hochlandbewohner sind u.a. eine sehr gute Belüftung des Behälters (mindestens drei Seitenteile aus Gaze) und ein sehr grosses Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht. Zudem muss die Terrarieneinríchtung mehrmals täglich übersprüht werden, die Installation einer Tropftränke ist ratsam. Nachzuchtstiere dieser Art sind sehr selten.

Behältergrösse:

Mindestgrösse für ein ausgewachsenes Exemplar 120 x 60 x 120 cm (LxBxH).

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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