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Gambuse

Gambuse

Gambusia affinis

Vorkommen

Ursprünglich im Südosten der Vereinigten Staaten in kleineren Gewässern vorkommend. Zur Mückenbekämpfung weltweit in gemässigten und subtropischen Gewässern ausgesetzt. Im Mittelmeerraum relativ weit verbreitet.

Wasserwerte:

pH-Wert 6 - 8; bis 25°dGH, 16 -24°C.

Maximale Länge:

Männchen 4,5 cm, Weibchen 6 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Männchen mit Gonopodium, Weibchen mit Trächtigkeitsfleck.

Verhalten:

Innerartlich relativ aggressiv, auch gegenüber anderen Arten relativ ruppig.

Zucht

Schwierig, da Weibchen den Jungen intensiv nachstellen. Weibchen müssen kurz vor dem Werfen (was etwa alle vier Wochen stattfindet) in einem kleinen, sehr dicht bepflanzten Aquarium isoliert werden, aus dem sie direkt nach dem Werfen herausgenommen werden. Der Kopulation geht eine sehr unauffällige Balz voraus, anschliessend werden die Weibchen blitzschnell begattet.

Aquarium:

Ab 60 cm Kantenlänge. Eine Heizung braucht in einer beheizten Wohnung nicht vorhanden zu sein. Wichtig sind einige Verstecke aus dichteren Pflanzenbeständen, in denen sich unterlegene Tiere verstecken können.

Nahrung:

Allesfresser, es wird aber eindeutig Lebend- und Frostfutter bevorzugt. Nur mit Trockenfutter nicht auf Dauer gesund zu halten.

Besonderheiten:

Der einzigste Lebendgebärende, der inzwischen in Europa in natürlichen Gewässern eingebürgert ist.

Vergesellschaftung:

Nur mit mindestens gleich grossen, robusten Fischen zu halten, die sich an der relativen Aggressivität der Gambusen nicht stören.

Buchempfehlung:

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