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Gelbmantellori
Lorius garrulus
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Vorkommen
Das Verbeitungsgebiet der drei Unterarten umfasst die indonesischen Inseln Halmahera, Weda, Batjan, Obi Morotai und vermutlich Raou. Jede Unterart kommt dabei nur auf einer oder zwei Inseln vor. Sie sind Bewohner von Wäldern und Kulturland und häufig in blühenden Kokosnusspalmen anzutreffen.
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Schutzstatus:
Anhang B.
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Allgemeines:
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Geschlechtsunterschiede:
Die Geschlechter sind äusserlich nicht sicher zu erkennen. Jungtiere sind etwas matter gefärbt, ihr Schnabel ist braun. Manche Autoren geben geringfügige äussere Geschlechtsunterschiede an. Hierzu zählt die unterschiedliche Form des nackten Augenrings beim Weibchen (ellipsenförmig) und Männchen (rund). Auch soll der gelbe Fleck auf dem Rücken beim Weibchen mit grünen Federn durchsetzt sein.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
15-20 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Die Temperaturen sollten nicht unter 20°C liegen. Zugluft, Frost und Nässe sowie plötzliche Temperaturwechsel sind zu vermeiden. Bei der Haltung in Außenvolieren muss ein Schutzraum (>10°C) vorhanden sein. Eine Beregnungsanlage ist zu empfehlen.
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Sozialverhalten:
Gelbmantelloris weisen ein komplexes Sozialverhalten auf. In der Regel treten sie nur paarweise auf und sind gegenüber anderen Artgenossen relativ aggressiv. Sie werden schnell zutraulich, bleiben jedoch laute Schreier.
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Haltung:
Grundvoraussetzung für die Haltung von Loris ist penible Sauberkeit der Volieren und Futtergefäße sowie die artgerechte Haltung!
Gelbmantelloris sind intelligente, neugierige und bewegungsaktive Tiere. Sie dürfen nie einzeln, sondern nur paarweise gehalten werden. Folgende Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 200
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für max 2 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 300 x 100 x 200 cm (LxBxH) oder grösser, für max zwei Tiere. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Die Tiere benötigen eine Schlafhöhle und vielfältige Klettermöglichkeiten. An die Haltungs- und Fütterungshygiene werden hohe Ansprüche gestellt. Da sie flüssigen Kot abgeben, muss die saugfähige Einstreu täglich, ggf. mehrfach, erneuert und die Voliere gründlich gereinigt werden. Bade- und Nagemöglichkeiten müssen angeboten werden.
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Ernährung:
Grundfutter ist Loribrei und Obst (v.a. Äpfel, Birnen und Weintrauben) sowie frische Zweige und Knospen und/oder Blüten. Das sehr leicht verderbliche Futter muss täglich erneuert werden, bei sommerlichen Temperaturen mehrmals täglich.
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Zucht:
Die Welterstzucht gelang 1913 in England. Gelmantelloris sind Höhlenbrüter. Das Gelege besteht i.d.R. aus zwei Eiern. Die Jungen schlüpfen nach etwa 26 -28 Tagen, nach 9-10 Wochen sind sie flügge und werden anschliessend noch ca. 3 Wochen von den Elterntieren gefüttert.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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