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Gelbscheitelamazone
Amazona ochrocephala
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Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet der Norminatform umfasst Nordbrasilien, Guayana, Trinidad, Surinam, Venezuela und Süd- sowie Zentralkolumbien. Die Natterer´s- Amazone (A.o. nattereri) ist im Nordosten Brasiliens, im Norden Perus, im Osten Ekuadors und den angrenzenden Gebieten Kolumbiens zu finden. Das Vorkommen der Marajó- Amazone (A.o. xantholaema) beschränkt sich aus die Halbinsel Marajó im Osten Brasiliens. Die Panama- Amazone (A.o. panamensis) kommt in weiten Teilen Panamas und im Nordosten Kolubiens vor.
Die Vögel bevorzugen trockene, laubabwerfende Wälder, sind aber auch im Regenwald und in den Subtropen anzutreffen. Sie kommen ebenfalls in Savannen und Gebieten mit hochgewachsenen Büschen, Waldrändern, Kaffeeplantagen und auch in Städten vor.
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Schutzstatus:
Anhang A!
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Allgemeines:
Erstmalig kamen Gelbscheitelamazonen 1844 nach Europa und wurden in der Folgezeit regelmässig eingeführt. Erste Zuchterfolge gelangen in den 60er Jahren.
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Geschlechtsunterschiede:
Äussere Geschlechtsunterschiede sind nicht vorhanden. Jungvögel sind allgemein etwas schwächer gefärbt. Insbesondere das Gelb am Kopf und das Rot am Flügelbug sind schwach ausgebildet. Innerhalb der Art variiert die Färbung zum Teil erheblich.
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Lebenserwartung.
Mindestalter 40-50 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Gelbscheitelamazonen sind robuste Vögel und kommen mit unseren klimatischen Verhältnissen gut zurecht. Empfohlen werden Temperaturen zwischen 18° und 25°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60%. Zugluft, plötzliche Temperaturschwankungen und Temperaturen unter 15°C sind zu vermeiden. Bei einer Haltung in Außenvolieren muss ein Schutzraum mit einer Temperatur von mindestens 10°C vorhanden sein.
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Sozialverhalten:
Gelbscheitelamazonen leben paarweise, ausserhalb der Brutzeit schliessen sie sich zu grösseren Gruppen zusammen.
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Haltung:
Amazonen sind intelligente, neugierige und extrem bewegungsaktive Tiere. Sie dürfen nie einzeln, sondern nur paarweise gehalten werden. Die intelligenten Tiere brauchen, um nicht zu verkümmern, täglich mehrere Stunden Beschäftigung. Handaufgezogene und frühzeitig getrennt gehaltene Einzeltiere benötigen aussergewöhnlich viel Fürsorge von ihrem Pfleger (mehrere Stunden täglich) sonst verkümmern sie.Daher ist eine Einzelhaltung grundsätzlich abzulehnen.
Für die Haltung von Amazonen gibt es folgende tiergerechte Möglichkeiten:
- Untertags werden die Tiere auf einen Kletterbaum gehalten oder haben Freiflug. Die Nacht verbringen sie in ihrem Schlafkäfig bzw. Höhle.
- Haltung in einer Zimmervoliere mit folgenden Mindestmaßen 200 x 100 x 200 cm (BxTxH) für max. zwei Tiere. Täglicher mehrstündiger Freiflug oder Haltung auf einem Kletterbaum vorausgesetzt. Die Voliere dient vor allem als Schlaf- und Rückzugsmöglichkeit
- Optimal ist eine Außenvoliere mit einer Länge von 4-6 m, einer Breite von 2-3 m und einer Höhe von 2 m mit einem beheiztem Schutzraum (Mindesttemperatur 10°C). Eine vielfältige Einrichtung ist unbedingt notwendig. Eine Beregnungsanlage ist zu empfehlen.
Die Ankettung auf einem Ständer, Bügel oder Kletterbaum ist nicht zulässig!
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Amazonen sind starke Nager, daher kommen nur Gehege, Volieren und Käfige aus Ganzmetall in Frage. Die Drahtstärke muss mindestens 3mm betragen. Frische Naturäste und -zweige (Weide, Obstbäume, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen. Es muss entweder eine Bademöglichkeit vorhanden sein, oder die Vögel müssen regelmässig besprüht werden.
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Ernährung:
Körnerfutter für Großpapageien ohne Nüsse und max. 50% Anteil fetthaltiger Sämereien. Beispiel für eine Futtermischung: Kanariensaat, Silberhirse, Hanf, Haferkerne, Weizen, Darisaat, Milokorn, Kardisaat, Buschweizen, Sonnenblumen gestreift, Sonnenblumen weiss, Baumsaat, Paddy Reis, Katjang, Fichtensamen, Mariendistel, Gurkenkerne. Tägliche Gabe von Frischfutter. Zusätzlich wird Keimfutter sowie Obst (u.a. Beeren, Melone, Apfel), Gemüse (u.a. Mohrrübe, Gurke, Rote Beete) und Wildkräuter gereicht. Sehr gerne werden halbreifer Mais und Knospen gefressen. Während der Mauser, der Zucht und des Wachstums wird tierisches Eiweiss benötigt. Täglich frisches Trinkwasser. Kalkgrit sollte ständig zur Verfügung stehen.
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Zucht:
Gelbscheitelamazonen sind Höhlenbrüter. Das Gelege besteht i.d.R. aus 1-4 Eiern. Die Brutdauer beträgt 25-27 Tage. Die Jungtiere fliegen nach 64-74 Tagen aus und sind nach weiteren 3-4 Wochen selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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