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sonnenbarsch

Gemeiner Sonnenbarsch

Lepomis gibbosus

Vorkommen

Von Kanada im Norden bis Süd-Caroliana im Süden der USA weit verbreitet, Inzwischen nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern ausgesetzt, wobei oft negative Auswirkungen auf die heimische Fischfauna festgestellt wurden. Meist in stehenden, stark verkrauteten Gewässern.

Wasserwerte:

pH-Wert  7-8; bis 25°dGH, 0-28°C.

Maximale Länge:

40 cm; bleibt aber zumindestens in Deutschland auch in natürlichen Gewässern fast immer kleiner.

Geschlechtsunterschiede:

Männchen farbiger, Weibchen rundlicher.

Verhalten:

Territorialer Fisch, vor allem in der Laichzeit.

Zucht

Einfach. Das Männchen hebt nach kühler Überwinterung eine Grube aus, in der bis zu 1000 Eier abgelegt werden. Eier, Larven und geschlüpfte Jungfische werden vom Männchen bewacht. Die schnellwüchsigen Jungen sind mit Artemia-Naupien oder feinem Tümpelfutter leicht aufzuziehen.

Aquarium:

Ab 1,00 m Kantenlänge, besser mehr. Neben einigen dichten Pflanzenbeständen sollten auch freie Flächen vorhanden sein. Bodengrund Sand oder feiner Kies.

Nahrung:

Lebend- und Frostfutter aller Art. Trockenfutter wird meist auch nach Hungerperioden nicht akzeptiert.

Besonderheiten:

Erstaunlicherweise werden hier eingebürgerte nordamerikanische Fischarten wie Gemeiner Sonnenbarsch oder Katzenwels längst nicht so gross wie in ihrer Heimat. Woran das liegt, ist unbekannt.

Man kann den Gemeinen Sonnenbarsch auch im Gartenteich problemlos pflegen, für diese Zwecke wird er oft auch angeboten. Allerdings sollte er nur in Teichen gepflegt werden, die auch bei starken Überschwemmungen keine Verbindung mit natürlichen Gewässern haben.

Vergesellschaftung:

Mit allen anderen robusten Fischen in ausreichend grossen Aquarien möglich. Meist werden diese Sonnenbarsche jedoch allein gehalten.

Ähnliche Arten:

In der Gattung Lepomis gibt es insgesamt zwölf Arten, die eigentlich alle gleich zu halten und zu züchten sind. Nur die weiter südlich vorkommenden Arten sind nicht so gut an niedrige Temperaturen adaptiert und überstehen unseren Winter nicht.

Klassiker der frühen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts waren der Scheibenbarsch, Enneacanthus chaetodon, sowie der Diamantbarsch, Enneacanthus obesus. Ersterer wird nur noch selten, letzterer praktisch nicht mehr gepflegt. Beide werden etwa 10 cm gross, sind einfach zu halten, fressen allerdings auch nur Lebend- und Frostfutter und sind nach kühler Überwinterung leicht zu züchten. Im Freiland überstehen diese Arten unseren Winter nicht.

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