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Marion02

Schützenfisch

Gestreifter Schützenfisch

Toxotes jaculatrix

Vorkommen

In Asien und Ozeanien von Indien bis Australien in Brack- und Süsswasser

Wasserwerte:

pH-Wert  7-8,5; bis 30°dGH, 24-30°C.

Maximale Länge:

30 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Keine bekannt.

Verhalten:

Als Jungtiere Schwarmfische, später in Gruppen oder auch als Einzelgänger.

Zucht

Im Aquarium noch nicht gelungen. Möglicherweise wandern die Schützenfische zum Ablaichen in das küstennahe Seewasser (Korallenriffe). Die Eizahl ist mit bis zu 150 000 Eiern sehr hoch. Möglicherweise machen die Larven eine pelagische Phase durch, während der sie teilweise in das Brackwasser einwandern. Dort wachsen dann die Jungfische heran.

Aquarium:

Möglichst gross, ab 2,00 m Kantenlänge, mit einer grossen Grundfläche. Das Aquarium muss nicht hoch sein, 30-40 cm reichen, aber gut abgedeckt, Schützenfische sind exzellente Springer.

Nahrung:

Lebendfutter. Besonders gerne werden Insekten gefressen, etwa Grillen und Fliegen.

Besonderheiten:

Die Schützenfische haben sich auf zwei Arten von Nahrungserwerb spezialisiert. Natürlich fressen sie auch im Wasser, wenn sie etwas finden. In ihrer Heimat leben sie überwiegend von Insekten, die auf Blättern etc. in der Nähe des Wassers sitzen. Bis zu einer Höhe von etwa 20 cm springen sie nach ihrer beute, darüber schiessen sie die Beute mit einem gezielten Wasserstrahl ab. Dafür besitzen sie im Unterkiefer eine Rinne, durch die sie Wasser mit hohem Druck pressen. Das Besondere ist, dass sie offensichtlich die Brechung des Wassers einschätzen können, denn von ihrer Position an der Wasseroberfläche können sie nicht den “richtigen” Sitz ihrer Beute sehen, sondern einen durch die Brechung bedingt versetzten. Es werden noch Insekten getroffen, die in bis zu 1,5 m Entfernung sitzen. Allerdings sinkt die Trefferquote mit der Entfernung. Es kommt übrigens durchaus vor, dass Pfleger, die den Fischen bekannt sind, von diesen in Erwartung des gereichten Futters bespritzt werden. Die Jungfische zeigen eine kontrastreichere Färbung als die Alttiere. Die Färbung verblasst deutlich, je älter die Fische werden.

Vergesellschaftung:

In ausreichend grossen Aquarium mit allen anderen Brackwasserfischen problemlos möglich.

Ähnliche Arten:

In der Gattung Toxotes sind sechs Arten vertreten, die sich alle relativ ähnlich sind, vor allem, was die Biologie und den Nahrungserwerb angeht.

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