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Marion02

Goldbrüstchen

Goldbrüstchen

Amandava subflava

Schutzstatus: Keiner

Paar- bzw. Schwarmhaltung

Nahrungstyp: Körnerfresser

Artbeschreibung:

Ca. 9-10 cm lang bräunlicher Rücken, braungrüne Flügel, Oberschwanzdecken und Bürzel karminrot leuchtend, roter Schnabel mit schwarzem Längsstreifen an Ober- und Unterseite, ein breiter roter Streifen zieht sich vom Schnabel über das Auge bis in den Nacken, charakteristische goldgelbe Brust (Männchen und Weibchen). Jungtiere haben schwarze Schnäbel, dunkelbraune Augen und ein bräunliches Gefieder

Vorkommen:

Feuchte Gras- und Schilfwildnisse, sumpfiges Gelände in Afrika südlich der Sahara.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Goldbrüstchen. Exoten- Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Goldbrüstchen zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.

Hier einige Tips:

Käfighaltung:

Käfiggröße:

Besatzdichte

Bemerkungen

 

100 x 60 x 60

Für 2 - 4 Tiere

Regelmässiger Freiflug!

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Goldbrüstchen sind gesellige Vögel, daher sollte man sie mindestens zu zweit halten (Pärchen). Am wohlsten fühlen sie sich natürlich in einer grossen Freiflugvoliere, an die sich ein dichtes Gestrüpp aus Buschwerk oder Schilf anschliesst. Man sollte Goldbrüstchen nur in einem grossen Käfig halten. Goldbrüstchen benötigen mindestens ein Schlafnest und ein Brutnest, wobei sie sehr wählerisch sein können. Also am Besten mehrere zur Auswahl anbringen.

Nistmaterial, Badewanne, Vogelsand, Futter- und Wassernapf sind selbstverständlich. Die Sitzstangen müssen verschieden dick sein und bevorzugt werden wippende Äste von ungiftigen Bäumen. Auch eine Schaukel wird gerne angenommen.

WICHTIG: Goldbrüstchen brauchen Sonnenlicht! Fehlt es, verfärbt sich die charakteristische goldgelbe Brust erst fleckig, danach in ein verwaschenes grauschwarz.

Allgemeines

Goldbrüstchen sind liebenswerte Vögelchen, die sich schnell an Menschen gewöhnen, zahm werden und sehr verträglich sind. Ausser während der Balz: da verjagt das Männchen äusserst angriffslustig jeden Fremden im Nistbereich.

Sie gehören zu den widerstandsfähigsten Prachtfinken, die frisch importiert aber erst vorsichtig eingewöhnt werden müssen. Am besten kauft man sie sich bei einem Züchter, der nicht mit importierten Tieren züchtet. So kann man helfen den kleinen Bestand in Afrika zu erhalten. Übrigens - die nächsten Verwandten sind die Tigerfinken!

Käfigreinigung:

Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!

Hauptfutter:

Pro Tier 1 EL pro Tag

Exotenfutter:

Samenmischungen aus kleinen Hirsesorten (Senegal-, Mohar-, Manna-, und Japanhirse) mit Glanz und Negersaat sowie Wildsämereien.

Grünfutter:

Grünfutter: z. B. Löwenzahn, Vogelmiere, Salat (nitratarm) und Gurken.

Keimfutter:

Exotenkeim -Quellfutter, gekeimte Kolbenhirse etc.

Tierisches Eiweiss

gelegentlich tierisches Eiweiss z.B. Ameisenpuppen zufüttern.

Knabbereien

Kolbenhirse (bevorzugt rote Kolbenhirse) und Exotenknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).

Trinkwasser

Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!

Zusatzfutter:

Kalk- und Magengrit sollte immer zur Verfügung stehen. Auch stark verkleinerte Eierschalen können verwendet werden.

Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!

Zucht:

Das Weibchen legt 4 - 6 Eier, die nach ca. 15 Tagen schlüpfen.

Geschlechtsunterschiede:

Das Weibchen ist matter gefärbt als das Männchen. Das Weibchen besitzt keinen roten Streifen über dem Auge.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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