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Gouldamadine
Chleobia gouldiae
Schutzstatus: Keiner
Paar- bzw. Gruppenhaltung
Nahrungstyp: Körnerfresser
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Lebenserwartung: 7 - 10 Jahre
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Vorkommen: Die Gouldamadinen kommen im Norden Australiens, mit Ausnahme der Kap-York-Halbinsel vor. Sie bevorzugen warme Eukalyptussavannen mit hohem Gras in der Nähe von Wasserstellen. Es sind schwarz-, rot-, und gelbköpfige Formen bekannt, dabei handelt es sich jedoch um Farbvarianten nicht etwa um Unterarten. Die Vögel sind ausgesprochene Kulturflüchter.
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Gouldamadinen. Exoten Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass Sie Ihrer Gouldamadine zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips:
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Käfighaltung:
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Käfiggröße:
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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120 x 50 x 50
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Für 2 - 4 Tiere
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Regelmässiger Freiflug!
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
ACHTUNG: Goulds sind sehr Stress empfindlich, häufiges Fangen und umsetzen der Vögel führt häufig dazu, dass sie sich nicht ganz umfärben. Gouldamadinen fühlen sich einer Luftfeuchtigkeit von 60 - 90 % am wohlsten. Ein Schlafkörbchen bzw. -kästchen und eine Bademöglichkeit sollten in Ihrem Käfig nicht fehlen. Naturäste (Vorsicht, diese müssen gift- und schadstofffrei sein) bieten Ihrem Vogel nicht nur Abwechslung sondern sind auch für die Vogelfüße von wichtiger Bedeutung. Dekorativ gestalten lässt sich ein Käfig durch einbeziehen vogelunschädlicher Pflanzen. Versuchen sie es doch mal mit Grasnaben oder mit Löwenzahn, sie werden staunen.
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Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
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Hauptfutter:
Pro Tier 1 EL pro Tag
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Exotenfutter:
Die Grundmischung für Gouldamadinen besteht aus kleinen relativ weichen Sämereien wie Senegal-, Manna-, Japan-, Silber- und Kolbenhirse, mit Glanz- und Negersaat, die mit Wildsämereien angereichert ist. Wenn möglich sollten sie auch Sämereien der Zuckergrases oder andere unreife und reife Sämereien erhalten
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Frischfutter:
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Kräuter: z. B. Kresse oder Petersilie
Gemüse: z. B. Karotten
Grünfutter: z. B. Salat (Achtung manchmal ist der Nitratgehalt zu hoch), Löwenzahn, Wegerich und Mariendistel.
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Keimfutter:
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z. B. Exotenkeim- und Quellfutter.
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Lebendfutter/ tierisches Eiweiss
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Die meisten Goulds nehmen wenig oder kein Lebendfutter.
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Knabbereien
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Kolbenhirse (bevorzugt rote Kolbenhirse) und Exotenknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).
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Trinkwasser
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Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!
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Zusatzfutter:
Kalk und Mineralien
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Goulds benötigen eine Menge Mineralien, diese sollten ihnen also durch Mineralpräperate zugefügt werden.
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Wussten Sie schon: Das Gouldamadinen Saugtrinker sind und Mineralstoffe bevorzugt über Erdklümpchen aufnehmen?
Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
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Geschlechtsunterschiede:
Die Weibchen aller Farbvarianten sind schwächer gefärbt und besitzen eine schwarze Schnabelspitze. Die Schnabelspitze der Männchen dagegen ist gelb oder rot gefärbt.
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Zucht: Zur Zucht benötigt man geräumige Volieren. Ein Wellensittichnistkasten wird zur Brut gerne benutzt. Das Gelege umfasst 6 Eier, die Brutzeit beträgt 14 Tage.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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