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Graupapagei
Psittacus erithacus
Schutzstatus: Anhang B
Anzeigepflichtig und Kennzeichnungspflichtig
BArtSchV
*Ringpflicht laut Psittakose- Verordnung*
Paarhaltung
Nahrungstyp: Körnerfresser
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Lebenserwartung: 40 - 60 Jahre, in Ausnahmefällen auch mal 70 Jahre.
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Vorkommen: Die Heimat der Graupapageien ist West- und Zentralafrika (elfenbeinküste, Kamerun bis zum Kongo) mit den Inseln Principe und Fernando Póo. Aufgrund des grossen Verbreitungsgebietes gibt es Unterschiedliche in Grösse und Färbung. Bevorzugte Lebensräume sind Savannen, Berg- und Mangrovenwälder, sowie häufig deren Randgebiete zum offenen Gelände.
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Graupapageis. Papageien Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllen alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Graupapagei zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips:
Keine Käfighaltung!
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Vorübergehende Unterbringung z.B. in der Nacht
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Käfiggröße:
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 200
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Für 2 Tiere
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Regelmässiger Freiflug!
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung: Achtung keine Käfighaltung! Der Graupapagei gilt als ,,Inbegriff” der sprechenden, nachahmenden und intelligenten Stubenvögel. Leider wird er nur selten als sensibles, hochsoziales Lebewesen mit spezifischen Bedürfnissen und einer Vielzahl besonderer Haltungsansprüche angesehen. Halten Sie einen Graupapagei nie alleine! Kümmern Sie sich täglich mehrere Stunden um ihn! Graupapageien müssen beschäftigt werden, sie verkümmern sonst. Das Gefieder eines Graupapageis sollte täglich mehrmals besprüht werden. Er fühlt sich bei Temperaturen von 18 - 25°C und einer Luftfeuchtigkeit von über 60 % (Luftbefeuchter empfohlen) am wohlsten. Wie alle Papageien nagt auch er gerne an Ästen und Zweigen, bitte stellen Sie ihm diese zur Verfügung!
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Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
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Hauptfutter:
Pro Tier 1,5- 2 EL pro Tag
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Papageienfutter, aber bitte nur mit wenigen Sonnenblumenkernern und ohne Nüsse (max. 50% fetthaltige Sämereien)!
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Frischfutter:
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Besonders gern naschen sie, Ananas, Äpfel, Kirschen, Melonen, Weintrauben oder Orangen.
Als Gemüse eignen sich Auberginen, Brokkoli, Erbsen, Kohlrabi, Mais, Möhren, Tomaten oder Zucchini.
VORSICHT: Avocados sind für Graupapageien giftig!
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Keimfutter:
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z. B. Papageien Keim- und Quellfutter oder auch gequellte- bzw. gekeimte Sonnenblumenkerne
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Lebendfutter/ tierisches Eiweiss
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Hin und wieder ist die Gabe von tierischen Eiweiss anzuraten!
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Knabbereien
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Frische Naturäste (schadstofffrei) und -zweige (Weide, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen.
Papageienknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Fütterung berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).
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Trinkwasser
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Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!
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Zusatzfutter:
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Kalk- Magengrit sollte immer zur Verfügung stehen.
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Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
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Geschlechtsunterschiede:
Männchen und Weibchen lassen sich rein äusserlich nicht unterscheiden.
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Zucht:
Das Gelege besteht aus 2 - 4 Eiern, die Jungen schlüpfen nach ca. 30 Tagen.
ANMERKUNG: Nistkästen dürfen nur angeboten werden, wenn eine amtliche Zuchterlaubnis vorliegt und auch dann nur, wenn sich die Vögel zur Zucht eignen. Hier spielt unter anderem, die körperliche Verfassung und das Alter eine wichtige Rolle.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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