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Grünastrild
neisna melanotis
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Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet der fünf Unterarten des Grünastrilds erstreckt sich über Teile Süd-, Ost- und Westafrikas. Die Gebiete sind voneinander isoliert.
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Schutzstatus:
Keiner.
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Allgemeines:
Während die Schwarzbäckchen bereits um 1870 nach Europa kamen, wurden die eigentlichen Grünastrilde erstmals um 1920 nach Europa eingeführt. Regelmässig importiert wurden alle Unterarten erst in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Weibchen sind deutlich blasser gefärbt. Bei den Schwarzbäckchen fehlt zudem die schwarze Gesichtszeichnung. Jungvögel besitzen in den ersten Wochen einen schwarzen Unterschnabel, der bei adulten Vögeln immer rot gefärbt ist..
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Über 10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Grünastrilde sind gut an unser Klima angepasst. Temperaturen zwischen 18° und 24°C werden problemlos vertragen. Temperaturen unter 18°°, Zugluft und schnelle Temperaturwechsel sind jedoch zu vermeiden.
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Sozialverhalten:
Grünastrilde schliessen sich ausserhalb der Brutzeit zu grösseren Schwärmen zusammen. Eine Vergesellschaftung mit anderen Prachtfinken mit ähnlichen Ansprüchen an die Haltung ist möglich, da Grünastrilde sehr friedlich sind.
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Haltung:
Grünastrilde sollten nie allein, sondern immer paarweise oder in einer kleinen Gruppe gehalten werden. Folgende Mindestmaße sollten dabei nicht unterschritten werden:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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80 x 40 x 60
80 x 80 x 60
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für 2 Tiere
Für 4-6 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 150 x 70 x 150 cm (LxBxH) oder grösser, für 2-3 Paare. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Den Tieren sollten Naturäste als Sitzgelegenheiten, Schlafkörbchen (-kästchen) und eine Bademöglichkeit angeboten werden.
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Ernährung:
Grünastrilde benötigen ein Mischfutter aus kleinkörnigen Hirsesorten und Glanz. Kolbenhirse, gekeimte Saaten, Grünfutter wie Löwenzahn und Vogelmiere sowie halbreife Grassamen oder Samen von Rispengräsern werden gerne angenommen. Tierisches Eiweiss in Form kleiner Insekten (z.B. Getreideschimmelkäfer) oder frisch gehäuteter Mehlwürmer wird gerne und reichlich angenommen. Die Aufzucht der Jungtiere gelingt nur, wenn hochwertiges tierisches Eiweiss, am besten in Form von Lebendfutter (Getreideschimmelkäfer, Ameisen, Ameisenpuppen, Blattläuse, Enchythräen u.a.) angeboten wird. Frisches Trinkwasser muss ständig zur Verfügung stehen, ebenso wie Kalkgrit.
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Zucht:
Zur Brut werden gerne Nisthilfen angenommen oder die Nester in dichtes Gebüsch in Bodennähe gebaut. Das Nest ist rundlich und hat einen seitlichen Eingang. Es werden oft mehrere Nester zur Brut angelegt. Das Gelege umfasst 4-6 Eier, die Brutdauer beträgt 12 -14 Tage, nach 19-21 Tagen sind die Jungen flügge. Nach weiteren zwei bis drei Wochen sind sie selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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