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Grünbürzel-Sperlingspapagei
Forpus passerinus
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Vorkommen
Das Verbreitungsgebiet des Grünbürzel-Sperlingspapageies erstreckt sich über das nördliche Südamerika. Auf Trinidad und einigen Westindischen Inseln (u.a. Jamaika) wurde die Art von Menschen eingeschleppt. Die Vögel bevorzugen halboffene Landschaften, Buschland und zunehmend landwirtschaftliche Nutzflächen.
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Schutzstatus:
Anhang B.
Nicht anzeigepflichtig.
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Allgemeines:
Die Art wurde um 1870 erstmalig von dem bekannten Vogelforscher Dr. K. Ruß gehalten. Ihm gelang 10 Jahre später auch die Nachzucht.
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Geschlechtsunterschiede:
Äusserliche Geschlechtsunterschiede sind vorhanden. Die Weibchen sind insgesamt mehr gelblich grün und ihnen fehlt jegliches Blau.
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Lebenserwartung.
Ungefähr 10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Empfohlen werden Temperaturen zwischen 18° und 25°C und eine relative Luftfeuchtigkeit über 60%. Zugluft, plötzliche Temperaturschwankungen und Temperaturen unter 15°C sind zu vermeiden.
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Sozialverhalten:
Die Vögel haben eine enge Paarbildung und sollten daher nur paarweise gehalten werden. Eine Vergesellschaftung mit Artgenossen - auch ausserhalb der Brutzeit - ist nicht zu empfehlen. Eine Vergesellschaftung mit robusten Prachtfinken, Webervögeln u.a. ist in grossen Volieren möglich.
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L x B x H in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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100 x 50 x 50
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für 2 Tiere
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vorzugsweise in Kistenkäfigen. Regelmässiger Freiflug!
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Haltung:
Augenring-Sperlingspapageien sind sehr sozial und dürfen nur paarweise gehalten werden. Eine Einzelhaltung ist grundsätzlich abzulehnen. Oben angegebene Mindestmaße sind empfohlen.
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Frische Naturäste und -zweige (Weide, Obstbäume, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen. Die Tiere müssen regelmässig besprüht werden, eine Bademöglichkeit ist anzubieten. Sitz- und Schlafbrettchen werden gerne angenommen.
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Ernährung:
Körnermischungen mit kleinen Saaten (alle Hirsesorten, Negersaat, Mohn, geschälter Hafer, evtl. Hanf, kleine Sonnenblumenkerne). Regelmässig Kolbenhirse. auch gekeimt. Ausserdem abwechslungsreiches Frischfutter: Keimfutter, Wildkräuter (Vogelmiere, Hirtentätschelkraut, Knöterich etc.), halbreife und reife Samenbestände von Gräsern und Wildkräutern, Obst (Beeren) sowie Möhren und Gurken. Sie fressen auch besonders gerne süsse, weiche Früchte und tierisches Eiweiss in geringen Mangen, z.B. Mehlwürmer. Zur Zucht muss (nach Robiller) ein Weich- oder Eifutter mit Insektenmischung angeboten werden. Täglich frisches Trinkwasser. Kalkgrit sollte ständig zur Verfügung stehen.
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Zucht:
Die Vögel sind Höhlenbrüter.. Das Gelege besteht aus 3-6 Eiern, die Brutzeit beträgt ~21 Tage. Das Weibchen brütet allein ab dem ersten Ei und wird von dem Männchen gefüttert. Die Jungtiere fliegen nach 5 Wochen aus und sind nach weiteren 2-3 Wochen selbständig. Danach müssen sie von den Eltern getrennt werden.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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