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Höckerschildkröte

Höckerschildkröte

Graptemys kohnii

Schutzstatus: Keiner

Vorkommen:

Die Höckerschildkröte Graptemys kohnii ist in den USA und dort am Missouri River und Mississippi verbreitet.

Artbeschreibung:

Der Carapax der Tiere ist meist braun bis oliv. Auf ihm findet sich eine netzförmige Zeichnung. Der Carapax ist stark gekielt und endet in den namengebenden Höckern. Der Panzerhinterrand ist gesägt. Das Plastron (Bauchpanzer) ist in einem hellen Gelb gefärbt und mit einer symmetrischen Zeichnung versehen. Die Haut der Gliedmassen ist grau mit mit gelben Streifen. Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch längere Krallen und eine verdickte Schwanzwurzel am längeren Schwanz.

Terrarienhaltung:

Grösse

Besatzdichte

 

120 x 50 x 50cm

für 2 ausgewachsene Tiere

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Haltungsoptimierung:

Das geräumige Aqua-Terrarium sollte mit einem Ast und Korkrinde als Sonnenplatz auf dem ca. 50x50 grossen Landteil ausgestattet werden. Die Tiere sind gute Schwimmer, daher sollte eine Wassertiefe von 40-60cm vorhanden sein. Der Landteil wird mit einem Sand-Erde-Gemisch eingerichtet. Die Schildkröten sind recht wärmebedürftig, deshalb sollte die Wassertemperatur 25-26°C betragen. Die Lufttemperatur wird bei 24-28°C gehalten, unter dem Spot können 32-35°C herrschen.

Ernährung:

Im Handel gibt es Wasserschildkrötenfutter, dieses kann auch in der Fütterung eingesetzt werden. Jedoch sollte es nicht ausschliesslich verfüttert werden. Höckerschildkröten fressen tierische und pflanzliche Nahrung.

· Regenwürmer, besonders Eiweiss- und mineralreich

· Löwenzahn, eine Delikatesse Schildkröten

· Frostfutter z.B. rote Mückenlarven und Stinte

· Lebendfutter wie Fische, Garnelen, Mückenlarven, Wasserschnecken, Bachflohkrebse und andere Insekten (Heuschrecken, Schaben, Zophobas).

· Obst, Kräuter und Gemüse (manche fressen sogar Banane)

· Wasserlinsen, Wasserpest oder Schwimmfarn

Bitte regelmässig Mineralstoffe und Vitamine zufüttern.

Geschlechtsunterschiede:

Männchen und Weibchen unterscheiden sich in der Grösse (Männchen ca. 14cm, Weibchen ca. 27cm).

Zucht:

Die Weibchen legen eine Nistgrube an, in diese sie bis zu 10 Eier legen. Im Laufe eines Jahres kann das Weibchen zwei bis vier Gelege absetzen. Die Eier sollten in einen Inkubator überführt werden und bei ca. 28°C und 80-90% Luftfeuchtigkeit gezeitigt werden. Nach ca. 57-63 Tagen schlüpfen die Jungtiere, die mit Regenwürmern, Enchyträen oder Mückenlaven gefüttert werden.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

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