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Hühnerfresser
Spilotes pullatus
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Lebenserwartung:
10 - 15 Jahre
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Vorkommen:
Der Hühnerfresser ist im südlichen Mittelamerika und im nördlichen Südamerika beheimatet. Man findet sie in vielen Gebieten vom südlichen Mexiko in den Bundesstaaten Oxaca und Yucatan bis ins nördliche Argentinien. Sie ist an keine besondere Landschaftsform gebunden und kommt in verschiedenen Waldformen und im Mangrovengebiet vor. Sie klettert gerne, ist in der Natur aber auch regelmässig auf dem Boden beobachtet worden. Meine Tiere haben ihre Äste nur selten verlassen. Die Tiere werden teilweise 3 m und manchmal auch etwas länger. In der Terraristik liegt der Durchschnitt wohl bei etwas 2,5 m Länge.
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Artbeschreibung:
Der Hühnerfresser ist eine stattliche und meistens hübsch gezeichnete Natter. Die Färbung ist recht variabel: Die meisten Tiere haben eine schwarze Grundfarbe mit gelben bis orangen Zeichnungselementen im hinteren Teil des Körpers. Die Zeichnung variiert von kleineren Elementen auf grösstenteils schwarzem Grund bis zu so einen hohen Gelbanteil, das vom schwarz kaum noch etwas zu sehen ist.
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Terrarienhaltung:
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Grösse
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Besatzdichte
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250 x 100 x 200 cm
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für 2 ausgewachsene Tiere
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Der Hühnerfresser ist ein Regenwaldbewohner. Hin und wieder trift man ihn auch in buschbestandenen Gegenden in Gewässernähe an.
Gehalten sollte er deshalb in einem sehr geräumigen Terrarium mit starkem Astwerk und einem grossen Wasserbecken. Im Terrarium sollten Temperaturen von 24 - 30 °C gewährleistet werden. In der Nacht dürfen die Temperaturen geringfügig fallen. Zeitweise sollten sich die Tiere einer Besonnung oder UV- Bestrahlung unterziehen können.
Achtung: Die Schlange wird in Gefangenschaft selten zahm. Ausserdem ist sie leicht reizbar, sehr aggressiv und beissfreudig. Wenn die Schlange sehr stark erregt ist, bläht sie den Hals vertikal auf und macht ähnlich wie die Klapperschlange, rasselnde Bewegungen mit dem Schwanz.

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Ernährung:
Die Hühnerfresser ernähren sich im Freiland von allerlei Nagetiere und auch Eiern, Reptilien, und kleinere Schlangen sollen teilweise gefressen werden. Gerade Jungtiere fressen oft Eidechsen. Im Terrarium ernähren sie sich mit Mäusen, Ratten und Küken. Hin und wieder ein Multivitamin-Präparat auf das Futtertier geben.
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Geschlechtsunterschiede:
Keine konkreten äusseren Geschlechtsunterschiede vorhanden.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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