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Grüne Hundskopfboa
Corallus caninus
Schutzstatus: WA II, EG-VO B
Dämmerungs- und nachtaktiv
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Vorkommen:
Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien, Guyana, Surinam und Französisch Guyana. Es existiert eine äusserst fragwürdige Publikation über das Vorkommen von Corallus Caninus im Westen der Anden (Niceforo- Maria) von 1942.
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Artbeschreibung:
Die Färbung dieser Art ist stark abhängig von ihrem Verbreitungsgebiet. Die Färbung kann grün sein (z.B. in Guyana) und mit weissen oder grauen Streifen (Nördliches Verbreitungsgebiet) oder weisse grosse Dreiecke die manchmal mit einer schmalen Rückenlinie verbunden sind (südliches Surinam und Nordbrasilien). Die Tiere die im Amazonasbecken ihre Verbreitung haben, als Färbung auf dem Rücken eine weisse, breite durchgehende Rückenlinie. Die Lippenschilde und die Bauchseite weisen eine gelbe, weisse oder auch cremefarbene Färbung auf. Selten ist die Unterseite auch mit einzelnen grünen Schuppen oder Grüntönen versehen. Die Unterseite des Kopfes ist in der Regel gelb. An den Flanken haben sie eine gelbliche zumeist mit grünen Sprenkeln versehene Musterung die dann schliesslich ganz ins grün übergeht. Der Kopf der Tiere ist recht stämmig, die Zähne sind lang und nach hinten gebogen. Die grubenförmigen Wärmesinnesorgane sind sehr deutlich ausgeprägt. Die Tiere haben einen ausgeprägten Greifschwanz. Diese Art erreicht eine Gesamtlänge von 2 - 2,50 m. Absolute Ausnahmen sind die Tiere die bis zu 3 Metern lang wurden.
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Terrarienhaltung:
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Grösse
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Besatzdichte
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150x100 x 200 cm
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für 2 ausgewachsene Tiere
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Regenwaldterrarium
Die Tiere sollten wenn möglich nicht in zu grossen Terrarien gehalten werden, sie sind sehr stressempfindlich! Eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie Tagestemperaturen von ca. 30°C und nachts von ca. 23°C sollten eingehalten werden. Diese Zahlen sind stark vom Verbreitungsgebiet abhängig. Bitte informieren Sie sich hier genau über die Herkunft ihres Pfleglings. Die Hundskopfboa ist ein sehr guter Schwimmer, in ihr Terrarium gehört ein Wasserbecken. Klettermöglichkeiten aus Pflanzen und dickeren Ästen gestalten. Die Tiere leben in der freien Natur in den Bäumen.
ACHTUNG: Sehr stressempfindlich!
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Ernährung:
Die Hundskopfboa sollte nur mit relativ kleinen Futtertieren gefüttert werden. Eine ca. 1,50m grosse Schlange bekommt nur eine halbwüchsige Ratte und wird erst nach dem Abkoten erneut gefüttert.
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Geschlechtsunterschiede:
Keine äusserlichen Geschlechtsunterschiede vorhanden.
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Zucht:
Die Hundskopfboa bringt 4-7 lebende Junge zur Welt.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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