Banner1
amazon_de
Marion02

Indischer Glasbarsch

Indischer Glasbarsch

Parambassis ranga

Vorkommen

Im gesamten indischen Grossraum bis Malaysia weit verbreitet.

Wasserwerte:

pH-Wert  7-8; bis 30°dGH, 22-28°C. Ein leichter Salzzusatz zum Wasser (1-3g/l) ist empfehlenswert.

Maximale Länge:

8 cm, im Aquarium aber nur 4-5 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Die Männchen haben eine blau gesäumte Rücken- und Afterflosse, ausserdem eine spitz zulaufende Schwimmblase.

Verhalten:

Friedlicher Fisch, der nur Jungfische als Futter betrachtet. Die Männchen erobern gerne in Pflanzennähe kleine Reviere, die aber nicht sehr vehement verteidigt werden.

Zucht

Bereits gelungen, nicht einfach. Zur Zucht sollte die Temperatur erhöht werden. Die bis zu 150 Eier werden an Wasserpflanzen abgelegt und nicht weiter beachtet. Die schlüpfenden Jungen werden vielmehr als Futter betrachtet.

Aquarium:

Ab 60 cm Kantenlänge, besser grösser. Die Fische lieben ein helles Aquarium mit einigen dichten Wasserpflanzenbeständen.

Nahrung:

Karnivor. Trockenfutter wird nicht angenommen. Schon die Gewöhnung an sich nicht bewegendes Futter muss sorgfältig überwacht werden, damit die Fische genug fressen.

Besonderheiten:

Leider kommen immer wieder Fische in den Handel, deren Ober- und Unterkanten vermutlich mit fluoreszierenden Farben gefärbt sind, wie es auch bei einigen anderen Fischarten immer wieder passiert (etwa beim Glaswels, Kryptoterus minor). Solche Fische haben im Handel nichts zu suchen, denn eine solche Behandlung bedeutet unnötigen Stress und wird sicher nicht von allen Fischen überlebt, da dabei die schützende Schleimhaut sowie die Fischhaut beschädigt werden. Bei den Fischen, die diese Prozedur überleben, konnte bislang keine Einschränkung der Lebensdauer beobachtet werden.

Vergesellschaftung:

Mit allen anderen etwa gleich grossen Fischen grundsätzlich möglich.

Ähnliche Arten:

Es gib eine ganze Reihe von ähnlichen Arten, die aus Südostasien eingeführt werden. Sie sind alle ähnlich zu halten, werden aber - zumindestens in der Natur - deutlich grösser als P. ranga. Besonders zu erwähnen ist der etwa 4 cm gross werdende Fadenglasbarsch, Gymnochada filamentoso, aus Indonesien und Malaysia. Bei den Männchen sind die Strahlen der zweiten Rücken- sowie der Afterflosse deutlich verlängert und geben dem Fisch ein sehr interessantes Äusseres. Für die Pflege empfiehlt sich ein leichter Salzzusatz von bis zu 5g/l. Bei den seltenen Nachzuchten haben die Männchen erstaunlicherweise keine verlängerten Flossenstrahlen entwickelt.

Buchempfehlung:

leeresleeresleeres