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![ApistogrammaCacatuoidesM_klein[1] ApistogrammaCacatuoidesM_klein[1]](../assets/images/ApistogrammaCacatuoidesM_klein_1_.jpg)
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Kakadu- Zwergbuntbarsch
Apistogramma cacatuoides Hoedeman
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Vorkommen
Südamerika, im Amazonasbecken relativ weit verbreitet, meist in kleineren Fließgewässern.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6-7, bis 10°dGH, 24 -26°C.
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Maximale Länge:
Männchen bis 9 cm, Weibchen bis 5 cm
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Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen sind grösser, farbiger und haben deutlich ausgezogene und grössere Flossen. Auf der Schwanzflosse finden sich zahlreiche kleine Flecken, die bei den inzwischen regelmässig angebotenen Nachzuchten fast die gesamte Schwanzflosse sowie Teile der Rücken- und Afterflosse einnehmen können. Die Färbung der Flecken reiht von Gelb über Orange bis Rot. Die Weibchen sind kleiner und bräunlich; während der Brutzeit und der Brutpflege erscheinen sie gelblich mit einem schwarzen, arttypischen Muster.
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Verhalten:
Diese Zwergbuntbarsche bilden Harems. Die Weibchen besetzen kleine Reviere (Durchmesser etwa 25-30 cm), in deren Mittelpunkt sich eine kleine Höhle befindet. Das Männchen bildet ein grösseres Außenrevier, in dem sich mehrere Weibchen Reviere befinden, und grenzt diese nur gegen andere Männchen ab. Seine Revieransprüche sind recht gross. Dabei kommt es vor allem auf die Bodenfläche an. Andere, nicht verwandte Fischarten werden nur nach dem Ablaichen und während des Jungeführens der Weibchen aus der direkten Umgebung vertrieben. Gegen ähnliche Fische und Artgenossen reagieren sie territorial mit teils heftigen Kämpfen; die Weibchen befehden sich auch, aber wegen des geringen Revieranspruches weit weniger vehement.
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Zucht
Nicht sonderlich schwer. Bei geeigneten Wasserwerten und einer leichten Temperaturerhöhung kommt es meist zum Ablaichen. Das erfolgte Laichen lässt sich auch an der Umfärbung des Weibchens erkennen. Laichbereite Weibchen können auch andere Tiere, etwa Wasserfloh, “adoptieren” und diese zu füttern versuchen. Ein Männchen kann mit mehreren Weibchen fast zeitgleich ablaichen. Die Jungfische werden noch ein bis zwei Wochen vom Weibchen geführt.
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Aquarium:
Für ein Männchen mit mehreren Weibchen mindestens 80cm. Bei zwei Männchen mindestens 1,20m; mit Wurzeln und dichten Pflanzenbeständen können potenzielle Reviergrenzen geschaffen werden. Bodengrund: Sand oder feiner Kies (Durchmesser 2-3 mm). Einige dichtere Pflanzenbestände. Mit Buchenlaub und 1-2 Erlenzäpfchen lassen sich naturähnliche Verhältnisse schaffen. Für jedes Weibchen sollte mindestens ein Versteck in Form einer kleinen Höhle angeboten werden (Kokusnusschalenhälften, Blumentopf mit ausgebrochener Öffnung oder aus Steinen gebaut). Leichte Strömung.
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Nahrung:
Allesfresser, der zum Wohlbefinden und zum Erreichen der Laichreife aber auch Lebendfutter (Frostfutter, Mückenlarven) braucht. Erstfutter für Jungfische:Artemia- Naupien.
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Besonderheiten:
Die heute im Handel befindlichen Nachzuchten sind viel farbintensiver als die Wildfänge. Diese Erscheinung findet sich auch bei einigen anderen intensiv nachgezüchteten Zwergbuntbarschen, etwa dem Agassiz- Zwergbuntbarsch, Apistogamma agassizii
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Vergesellschaftung:
Zwergbuntbarsche können mit allen friedlichen, nicht zu grossen Fischen vergesellschaftet werden, die möglichst nur im mittleren und oberen Wasserbereich besiedeln sollten und etwa die gleichen Wasseransprüche wie diese Cichliden haben, An Bodenfischen kommen alle Fische in frage, die sich nicht am Laich oder den Jungen vergreifen, so etwa Panzerwelse. Kleine Höhlen bewohnende Harnischwelse solten nicht eingesetzt werden, da sie mit den Buntbarschweibchen um die Verstecke konkurrieren.
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Buchempfehlung:
  
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