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Kardinalfisch

Kardinalfisch

Tanichthys albonubes

Vorkommen

Südchina, Provinz Kanton, in der Umgebung von Hongkong. Dort soll die Art aber schon sehr selten geworden sein.

Wasserwerte:

pH-Wert  6-8; bis 20°dGH, 16-24°C.

Maximale Länge:

4 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Die Weibchen deutlich fülliger, Männchen etwas kräftiger gefärbt.

Verhalten:

Friedlicher; unermüdlicher kleiner Schwarmfisch

Zucht

Einfach. Die Fische laichen meist spontan nach einem Wasserwechsel ab. Die Jungfische schlüpfen nach etwa anderthalb Tagen und sind leicht aufzuziehen. Bis zu einer Grösse von 15 mm haben sie einen stark leuchtenden Seitenstreifen, der an die Zeichnung von Neonfischen erinnert, weshalb sie früher auch als “Arbeiterneon” bezeichnet wurden. Schnellwüchsig.

Aquarium:

Ab 60 cm Kantenlänge mit einigen dichten Pflanzenbeständen. In einem Artenaquarium kommen dann meist ausreichend Jungfische zum Artenerhalt durch. Der ideale Fisch für ein unbeheiztes Zimmeraquarium.

Nahrung:

Allesfresser, der auch mit Trockenfutter in Laichreife kommt. Trotzdem wird gerne kleines Lebend- und Forstfutter angenommen.

Besonderheiten:

Es ist auch eine großflossige Form bekannt, die besonders attraktiv aussieht, da auch die gelben Flossenränder vergrössert und diese Flossen alle etwa doppelt so gross wie bei der Stammform sind. Die Flossenfarbe der Stammform ist relativ variabel, wahrscheinlich hängt dies von den Bedingungen im jeweiligen Aquarium ab.

Die Kardinalfische können kurzfristig Temperaturen bis zu etwa 5°C überstehen und in milden Wintern sogar im Gartenteich überleben. Das sollte aber keinesfalls zu Einbürgerungsversuchen führen, denn einen strengen Winter überleben sie nicht.

Vergesellschaftung:

Mit allen anderen friedlichen Fischen problemlos möglich.

Ähnliche Arten:

Der Kardinalfisch ist eigentlich unverwechselbar. 2001 wurde eine weitere Art dieser Gattung T. micagemmae, aus Vietnam beschrieben, die aber Aquaristisch noch wenig bekannt ist.

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