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Katharinasittich
Bolborhynchus lineola
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Vorkommen
Die Katharinasittiche sind Bergbewohner und leben in subtropischen Wäldern. meistens in Höhen zwischen 1500 - 2500 m ü. NN. Das Verbreitungsgebiet der Nominatform erstreckt sich hierbei von Süd-Mexiko über Guatemala, Honduras, Nikaragua und Costa- Rica bis nach Panama, das des Peru-Katharinasittichs (B. l. Tigrinus) dagegen von den Anden Venezuelas, Kolumbiens und Ecuadors bis nach Peru. Der Peru-Katharinasittich ähnelt der Norminatform, ist jedoch dunkler mit einer ausgeprägteren Streifenzeichnung.
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Schutzstatus:
Anhang B.
Nicht anzeigepflichtig.
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Allgemeines:
Der erste Katharinasittich gelangte 1868 in den Zoologischen Garten London. In der darauffolgenden Zeit wurde er regelmässig angeboten. Die Erstzucht gelang 1902 in Deutschland. Heute gibt es zahlreiche Mutationen u.a.: Blau, kobaltblau, lutino, zimt, albino, falbe, dunkelgrün, olivgrün, mauve, gelb und weißgescheckt
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Geschlechtsunterschiede:
Äussere Geschlechtsunterschiede sind nicht vorhanden. Die Weibchen haben nur wenige schwarze Flecken auf den Flügeln, den Schwanzfedern und dem Steiss. Jungvögel sind etwas blasser gefärbt.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Ungefähr 10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Der Katharinasittich ist gut an unser Klima angepasst. Bei der Haltung in einer Außenvoliere muss ein Schutzraum (Mindesttemperatur >5°C) vorhanden sein.
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Sozialverhalten:
Katharinasittiche sind sehr friedlich und nicht aggressiv. Sie können paarweise oder in kleinen Gruppen gehalten werden. Auch eine Vergesellschaftung mit anderen sehr friedlichen Arten z.B. Wellensittichen, Nymphensittichen oder Bourkesittichen ist möglich. Offensichtlich sind die unfähig sich gegenüber anderen Papageien zur Wehr zu setzen.
Sie klettern gerne, fliegen aber weniger als Sittiche. Oft hängen sie kopfüber an der Gitterdecke oder an Zweigen, um ihre Umgebung zu beobachten. Sie laufen langsam, in fast waagerechter Körperhaltung in Längsrichtung über Zweige und Äste.
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Haltung:
Katharinasittiche sind nur paarweise oder in einer kleinen Gruppe zu pflegen. Aufgrund ihres scheuen Verhaltens eignen sie sich eher für eine Außenvoliere als für die Käfighaltung. Selbst zahme Tiere erschrecken leicht und fliegen dann ziellos umher (Verletzungsgefahr). Deshalb sollte man im Umgang mit ihnen vorsichtig sein und nachts grundsätzlich eine kleine gedämpfte Lampe zu Orientierung anlassen.
Folgende Mindestmaße werden empfohlen:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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120 x 60 x 100
300 x 100 x 200
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für 2 - 4 Tiere
Für 2 - 6 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Den Katharinasittichen sollten nur Sitzstangen mit einem Durchmesser von 4 cm und gröber angeboten werden, damit sie darauf laufen können. Auch zahlreiche Versteckmöglichkeiten sind zu empfehlen. Geeignete Schlafkästen sind ganzjährig anzubieten. Die Vögel nagen kaum, knabbern jedoch gerne an Zweigen, vor allem Weidenzweigen. Ihr Badebedürfnis ist gering, trotzdem sollte regelmässig eine Badegelegeneit angeboten bzw. die Vögel besprüht werden.
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Ernährung:
Körnermischungen mit kleinen Saaten (Glanz, verschiedene Hirsearten, Hafer, Kardi, Negersaat, Wildsamen), gelegentlich auch Wellensittich- oder Waldvogelfutter. Frischfutter (Wildkräuter, Obst und Gemüse) ist täglich anzubieten. Auch Keimfutter und tierisches Eiweiss sollten regelmässig gereicht werden. Täglich frisches Trinkwasser. Kalkgrit sollte ständig zur Verfügung stehen.
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Zucht:
Katharinasittiche sind Höhlenbrüter. Das Gelege besteht aus 2-6, i.d.R. 4-5 Eiern, die Brutdauer beträgt zwischen 20-21 Tagen. Die Jungtiere fliegen nach 6-7 Wochen aus und sind nach weiteren 3 Wochen selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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