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Königssittich
Alisterus scapularis
Schutzstatus: Anhang B
Nicht anzeigepflichtig
*Ringpflicht laut Psittakose- Verordnung*
Paarhaltung
Nahrungstyp: Körnerfresser
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Lebenserwartung: über 15 Jahre
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Vorkommen: Der Königssittich kommt in einem schmalen Streifen entlang der gesamten Ostküste und Teilen der Südost- Küste Australiens vor. Dabei beschränkt sich das Vorkommen des kleinen Königssittichs (Alisterus scapularis minor) auf das nördliche Queenland. Königssittiche sind ursprüngliche Waldbewohner, die alle Arten von bewaldeten Gebieten bewohnen. Sie sind als Kulturfolger auch in Gärten, Parks und landwirtschaftlichen Nutzflächen zu finden.
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Königssittiche. Großsittich Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Königssittich zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips:
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Käfighaltung:
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Käfiggröße:
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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200 x 100 x 100
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Für 2 Tiere
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Regelmässiger Freiflug!
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500 x 150 x 200
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für 2 Tiere
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Außenvoliere mit frostfreiem Schutzraum
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Nur gut harmonierende Paare sollten zusammen gehalten werden. Männchen sind manchmal aggressiv! Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 und 25°C und einer Luftfeuchtigkeit von 60% am wohlsten. Plötzliche Temperaturschwankungen, sowie Temperaturen unter 10°C vertragen sie jedoch nicht. Aufgrund des grossen Bewegungsdranges brauchen die Vögel entweder täglich einen mehrstündigen Freiflug oder eine grosse Voliere. Königssittiche baden nicht, deshalb müssen sie täglich besprüht werden! Auch Königsittiche lieben es an Gräsern und Blättern zu zupfen, beziehen sie solche also in die Käfig bzw. Volierengestaltung mit ein.
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Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
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Hauptfutter:
Pro Tier 1,5- 2 EL pro Tag
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Großsittichfutter:
Gemisch aus verschiedenen Hirsesorten, Glanz, Weizen, Hafer und Sonnenblumenkernen.
Auch Waldvogelfutter kann hin und wieder geboten werden.
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Frischfutter:
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Ergänzt werden sollte das Hauptfutter durch reichliche Zufütterung von Frischfutter. Hier eignen sich unter anderen, halbreife und reife Maiskolben, halbreife Samenstände von Gräsern und Getreide. Obst, Gemüse und Grünfutter gemäss der Jahreszeit sind ebenfalls regelmässig anzubieten (Löwenzahn, Vogelmiere, Äpfel, Beeren von Ebereschen, Feuer- oder Sanddorn).
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Keimfutter:
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z. B. Großsittich Keim- und Quellfutter oder auch gequellte- bzw. gekeimte Sonnenblumenkerne.
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Knabbereien
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Frische Naturäste (schadstofffrei) und -zweige (Weide, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen.
Kolbenhirse und Großsittich- bzw. Papageienknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Fütterung berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).
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Tierisches Eiweiss
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Während der Mauser und zur Jungenaufzucht wird Tierisches Eiweiss benötigt!
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Trinkwasser
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Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!
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Zusatzfutter:
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Kalkgrit (Sepiaschale etc.) sollte immer zur Verfügung stehen
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Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
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Geschlechtsunterschiede:
Die Geschlechter unterscheiden sich deutlich. Während beim Männchen Kopf, Hals und die gesamte Unterseite rot gefärbt sind, erscheinen sie beim Weibchen in schlichtem Grün. Die Schnäbel der Männchen sind rot, die der Weibchen grauschwarz.
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Zucht:
Königssittiche sind Höhlenbrüter. Das Gelege besteht aus 4 - 6 Eiern, die Brutdauer beträgt ca. 20 Tage. Die Jungtiere sind nach ca. 35 - 40 Tagen flügge und nach weiteren 3 - 4 Wochen selbständig.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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