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Leopardleguan

Leopardleguan

Gambelia wislizenii

Schutzstatus: keiner

 

Vorkommen:

Südwesten der USA bis Nordmexico

Artbeschreibung:

Er erreicht ein Gesamtlänge von bis zu 35cm, davon entfallen 2/3 auf den Schwanz.
Die Grundfarbe ist grau, braun oder beige mit einem Leopardenmuster auf der Oberseite. Die Unterseite ist hell. Der Farbwechsel von hell zu dunkel ist stark ausgeprägt und wird zur Temperaturregelung eingesetzt.
Gambelia wislizenii ist sehr räuberisch und lebt als Einzelgänger.

Der Leopardleguan kann aufrecht auf den Hinterbeinen laufen, er nutzt dazu seinen Schwanz zur Stabilisierung.

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Terrariengröße:        160 x 50 x 60 cm für 2 ausgewachsene Tiere.


Haltungsoptimierung:

Der Leopardleguan bevorzugt ein Trockenterrarium mit etwa 10-15 cm hohem, grabfähigem, sandigem Substrat. Gerne werden Versteckmöglichkeiten unter Steinaufbauten angenommen. Die Temperaturen im Terrarium sollten tagsüber zwischen 25-35°C, nachts bei ca. 18 -22°C liegen. Bieten Sie ihren Leguanen auch einen Sonnenplatz mit Temperaturen um 40°C an. Leopardleguane Sonnen sich gerne! Die Beleuchtung sollte am Tag 14 Stunden brennen. Eine UV- Bestrahlung ist dringend anzuraten. Das Terrarium sollte täglich besprüht werden. Als Wasserstelle ist eine Tropftränke unerlässlich.

Im Winter ist eine Winterruhephase erstrebenswert. Hier sollten die Temperaturen auf 10 - 15 °C für 4 -6 Wochen gesenkt werden.

Ernährung:

Heimchen, Grillen und Wachsmottenlarven und nestjunge Kleinsäuger stehen auf ihrem Speiseplan. Auch Löwenzahn wird von den Tieren gerne gefressen. Manche Tiere gelten als sehr wählerische Fresser.

Geschlechtsunterschiede:

Die Männchen bleiben kleiner und sind auch schmächtiger als die Weibchen. Die Männchen haben ausserdem zwei grössere Postanalschuppen, so dass eine äussere Geschlechtsunterscheidung möglich ist.

Zucht:

Zur Zucht wird eine Überwinterung empfohlen Trächtige Weibchen zeigen an den Flanken rote Punkte die sie nach der Eiablage wieder verlieren. Gelegegrößen:5-10 Eier.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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