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Makropode

Makropode, Großflosser, Paradiesfisch

Macropodus opercularis

Vorkommen

Ostasien, China, Korea, Taiwan, Nordvietnam, in stehenden und langsam fliessenden Gewässern, auch in Reisfeldern.

Wasserwerte:

pH-Wert  6-8; bis 20°dGH, 16-24°C.

Maximale Länge:

10 cm.

Geschlechtsunterschiede:

Die Männchen haben deutlich länger ausgezogene Flossenspitzen und sind auch farbiger als die fülligen Weibchen.

Verhalten:

Ausgewachsene Männchen bekämpfen sich relativ stark und können nur in grossen Aquarien zusammen gehalten werden. Die Männchen verteidigen ihr Schaumnest auch gegen andere Fische.

Zucht

Einfach. Schaumnestbauer. Die bis zu 500 Eier bzw. Larven werden vom Männchen bewacht, bis die Jungen freischwimmen. Dann müssen sich diese auch vor den Eltern in Sicherheit bringen.

Aquarium:

Für ein Pärchen reicht schon ein Aquarium mit 80 cm Kantenlänge. In der wärmeren Jahreszeit ein idealer Fisch für die Freilandhaltung, denn Temperaturstürze bis auf 10°C oder auch etwas tiefer werden kurzzeitig problemlos überstanden.

Nahrung:

Allesfresser, auch kleine Fische.

Besonderheiten:

Der Markropode war der erste “echte” Aquarienfisch nach dem Goldfisch und wurde bereits 1869 in Frankreich und 1876 in Deutschland eingeführt. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert war er einer der beliebtesten Aquarienfische. Damals gab es auch einen Ausstellungsstandard und Wettbewerbsausstellungen. Es gibt auch eine Albinotische Zuchtform. Einige Nachzuchten sind sehr blass, während die ursprünglichen Fische und besseren Nachzuchten sehr farbenprächtig sind.

Vergesellschaftung:

Mit allen anderen Fischen, die damit zurechtkommen, das der Makropode sein Brutrevier verteidigt.

Ähnliche Arten:

In der Gattung Macropodus gibt es einige weitere Arten, die ähnlich gross werden und auch wie der Makropode gepflegt werden können.

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