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Marion02

Maskenleguan

Maskenleguan

Leioephlus personatus

Schutzstatus: keiner

tagaktiv

Vorkommen:

Haiti

Artbeschreibung:

Die Grundfärbung dieser Tiere ist beige bis bräunlich. Das Männchen ist sehr farbenfroh gezeichnet. Sie haben im Augenbereich eine gelblichbraune Maske. Ihre Flanken sind mit roten Flecken versehen, auf denen blaue Pünktchen und Tupfen zu sehen sind. An den Flanken und am Bauch sieht man weiterhin rote und braune Tupfen die Querreihen bilden. Die Grundfarbe der Kopfunterseite und Kehle der Tiere ist dunkelblau und mit hellblauen Tupfen versehen. Die Schenkelunterseiten und die Unterseite des Schwanzansatzes sind schmutzig weiss. Die Färbung der weiblichen Tiere ist nicht so farbenfroh. Männliche Tiere können eine Gesamtlänge von bis zu ca. 25 cm erreichen, die weiblichen Tiere sind zarter gebaut und bleiben etwas kleiner.

Vermerk:

Eine höhere Besetzung der Terrarien ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!

Terrariengröße:    100 x 50 x 50 für 2 ausgewachsene Tiere


Haltungsoptimierung:

Die Maskenleguan-Männchen sind untereinander manchmal sehr aggressiv. Deshalb pflegt man sie paarweise oder als Zuchtgruppe. Als Bodengrund im Terrarium eignet sich eine 10 bis 12 cm hohe Schicht weicher Sand. Die unteren Schichten des Sandes hält man ständig leicht feucht, und in den Sand verlegt man ein Heizkabel so, dass innerhalb des Beckens Bodentemperaturen zwischen 20 und 40°C herrschen. Die Lufttemperaturen müssen am Tage 25 bis 28°C und unter einem Strahler etwa 35°C betragen. Nachts sind Lufttemperaturen zwischen 20 und 23C erforderlich. Man muss täglich ein- bis zweimal sprühen. Die Maskenleguane vergraben sich abends und auch tagsüber im Sand und legen Ruhepausen ein. Nach einer künstlich eingeleiteten Pause von 3 bis 4 Wochen bei etwa 5 °C niedrigeren Temperaturen kann man nach Erreichen der normalen Temperaturen die einsetzende Fortpflanzungsbereitschaft noch durch Bestrahlungen mit ultraviolettem Licht steigern. Bald darauf beobachtet man die ersten Paarungen, und etwa 3 Wochen später graben die Weibchen nach ausgiebigem Prüfen des Bodens einen Gang in den Sand. Dabei verschwinden sie selbst immer mehr darin, drehen sich darin um und verstopfen oft den Eingang mit dem Aushub. Nach einiger Zeit kommen sie sichtlich schlanker daraus wieder hervor und scharren den Eiablageplatz zu. Anschliessend scharren sie noch weiterhin Sand auf den Eiablageplatz, so dass ein kleiner Hügel entsteht. Danach bewachen sie die Stelle noch für einige Zeit.

ACHTUNG: Tiere sind untereinander recht aggressiv

Ernährung:

Sie fressen Grillen, Heimchen, Heupferde und viele andere Insekten, Wiesenplankton, aber auch Spinnen und Asseln. Das Futter muss man wöchentlich einmal mit Kalk bestäuben, und das Sprühwasser in Abständen mit einem Multivitaminpräparat anreichern.

Geschlechtsunterschiede:

Das Männchen ist sehr farbenfroh gezeichnet. Weibchen hingegen sind unscheinbar.

Zucht:

Das Weibchen legt 4 -6 Eier, die bei Temperaturen zwischen 27 - 30°C nach ca. 60 Tagen schlüpfen.

Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!

Buchempfehlungen:

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