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Metallpanzerwels
Corydoras aeneus
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Vorkommen
Im Amazonas- Und Esseguibogebiet weit verbreitet, ursprünglich beschrieben von Trinidad. Wahrscheinlich handelt es sich aber um einen Artenkomplex. d.h. zahlreiche miteinander möglicherweise gar nicht so nahe verwandte Arten, die sich äusserlich sehr ähnlich sehen.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6-8; bis 20°dGH, 20-26°C.
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Maximale Länge:
7cm.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen bleiben kleiner und schlanker, ihre Rückenflosse ist höher und steiler. Die z.T. deutlich grösseren Weibchen wirken regelrecht plump.
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Verhalten:
Sehr friedlicher Gruppenfisch.
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Zucht
Einfach. Nach einem Wasserwechsel mit kühlerem Wasser erfolgt meist spontan das Ablaichen. Das Männchen positioniert sich vor dem Weibchen und klemmt dessen Barteln ein (T-Position). Dann lässt das Weibchen einige Eier in eine aus den Bauchflossen gebildete Tasche gleiten, die dann befruchtet werden. Der Mechanismus dieser Befruchtung ist noch unklar, einige Berichte diskutieren, dass ein Verschlucken der Spermien von den Weibchen in einer anschliessenden Darmpassage zur Besamung führt. Fest steht, dass die Weibchen die Eier in eine Bauchflossentasche gleiten lassen und diese später an Gegenstände oder die Aquarienscheibe geklebt werden. Zur Entwicklung brauchen die Eier etwa 7 Tage, bis die Jungen schlüpfen, mindestens eine weitere Woche zehren diese noch vom Dottersack. Als Erstnahrung eignen sich Artemia-Naupien sehr gut.
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Aquarium:
Für einen kleinen Schwarm von sechs Tieren reicht ein Aquarium mit 60 cm Kantenlänge. Dieses darf auf keinen Fall einen scharfkantigen Bodengrund haben, denn Verletzungen der Barteln entzünden sich leicht und können sogar zum Tod der Welse führen; Weibchen können nicht mehr laichen, wenn das Männchen die Barteln des Weibchens nicht mehr mit den Brustflossen festklammern kann. Abgerundeter Feinkies, vor allem aber feiner Flusssand ist als Bodengrund gut geeignet. Einige kleine Unterstände werden tagsüber gerne angenommen.
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Nahrung:
Allesfresser, der aber besonders gerne Insektenlarven (Mückenlarven) frisst. Nimmt aber auch Futtertabletten. Er ist keinesfalls nur ein Resteverwerter, wie leider oft noch zu lesen ist. Panzerwelse sollten zum Wohlbefinden möglichst gezielt gefüttert werden.
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Besonderheiten:
Von dieser Art sind zahlreiche Varianten im Handel, die sich möglicherweise aber bald als eigenständige Arten entpuppen. Seit langem gibt es auch Albinos, die genauso einfach zu halten und zu züchten sind.
Erst kürzlich wurde festgestellt, dass diese Art Giftdrüsen auf den Brustflossenstacheln hat, dies erklärt, warum Stiche durch diesen Stachel ausgesprochen schmerzhaft sind und beim Hantieren unbedingt vermieden werden sollen. Deswegen sollte man Panserwelse in einem separaten Beutel und nicht mit anderen Fischen zusammen transportieren, es ist dabei schon zu Vergiftungen durch ins Aquarienwasser gelangtes Panzerwelsgift gekommen. Die Welse selbst scheinen gegen dieses Gift immun zu sein. Allerdings werden Panzerwelsaquarien in den Exportstationen sehr stark belüftet, wobei sich oft ein regelrechter Schaum auf der Oberfläche bildet, eventuell verursacht durch dieses Gift.
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen friedlichen Fischen gut zu vergesellschaften.
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Ähnliche Arten:
Im Prinzip sind alle anderen Panzerwelse in einer gewissen Weise ähnlich. Dabei reicht die Spanne aber vom südlichen Corydoras paleatus, der sogar noch bei 18°C züchtet, bis zu einigen selteneren Arten (vor allem die langschnäuzigen Panzerwelse scheinen im Aquarium etwas empfindlicher zu sein), die auf Dauer nur in weichem, leicht saurem Wasser zu halten sind. Die knapp 20 Aspidoras-Arten sind ähnlich wie die etwa 180 bislang beschriebenen Corydoras- und die bekannten Brochis-Arten (die eine längere Rückenflosse haben und etwas robuster sind) gebaut und in der Unterfamilie Corydoradinae vereint. Die Längenpalette der Panzerwelse reicht von gut 2 cm bis zu etwa 12 cm, wie beim Schabrackenpanzerwels, Scleromystax barbatus. Einige Arten sind leicht, die meisten aber nur schwer oder bislang noch gar nicht zu züchten. C. hastatus ist eine kleine Freiwasserart, die gerne mit ähnlichen Salmlern im gemischten Schwarm schwimmt, alle anderen Panzerwelse sind überwiegend bodengebunden.
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Buchempfehlung:
  
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