Banner1
amazon_de
Marion02

Flusskrebs

Flusskrebs

Astacus astacus

Zu den so genannten Nordweltkrebsen zählen zahlreiche auf der nördlichen Halbkugel vorkommende Krebsfamilien, so die bei uns vorkommenden Astacidae und die beliebte Cambaridae. Unser heimischer Flusskrebs, Astacus astacus, ist durch ausgesetzte nordamerikanische Krebse (Orconectes limosus), die selbst immun gegen die Krebspest sind, diese aber übertragen können, stark gefährdet. Da sie höhere Temperaturen nur schlecht vertragen, sind sie für die Aquarienhaltung kaum geeignet. Das trifft auch für die anderen heimischen Arten zu.

Dagegen sind viele der Cambaridae sehr gut für die Aquarienhaltung geeignet. Unter ihnen gibt es einiger plaktiv blau oder orange gefärbte Arten, viele sind aber transparent oder mit verschiedenen Brauntönen gemustert. Die kleinsten Vertreter, wie der nur knapp 3 cm lange Cambarellus shuffeldtii, fallen kaum auf, während einige Nordamerikaner mit kräftigen Blau- und Rottönen (etwa Formen von Procambarus clarkii) durchaus 15 cm Länge erreichen können. Haltung und Zucht dieser Arten ist in geeigneten Aquarien nicht schwer, nur sollte man die grösseren Arten nicht unbedingt mit kleinen Fischen vergesellschaften. Allerdings können sie in aller Regel nur geschwächte Fische fressen. Da sie aber auch Aasfresser sind und deswegen tote Fische fressen, werden sie manchmal für Fischfresser gehalten.

Eine besondere Stellung nimmt der Marmorkrebs ein, Procambarus spec. Zwitter gibt es durchaus häufiger bei Krebsen. Der Marmorkrebs, der etwa 10 cm Länge erreicht, ist aber nicht nur Zwitter, sonder auch selbst befruchtend, d. h. auch ein einzelner gehaltener Krebs kann sich erfolgreich vermehren.

Buchempfehlung:

leeresleeresleeres