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Orangenbäckchen
Estrilda melpoda
Schutzstatus: Anhang C
nicht meldepflichtig
Paar- bzw. Schwarmhaltung
Nahrungstyp: Körnerfresser
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Artbeschreibung:
Kleiner Prachtfink mit einer Körperlänge von ca. 10 cm. Auffallende orange farbene Bäckchen, vorauf sich auch sein Name begründet.
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Vorkommen:
Orangenbäckchen kommen in West- und Zentralafrika vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht dabei im Süden bis Angola und im Osten bis zum Tanganjikasee. Das Orangenbäckchen wurde in Puerto Rico und auf einer Hawai - Insel eingebürgert. Bevorzugter Lebensraum sind Savannen. Galeriewälder und Waldränder mit hohem Grasbewuchs. Uferböschungen und Sümpfe. Die Tiere halten sich meist im niedrigen Gebüsch oder auf Gräsern auf.
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Lebenserwartung:
Im Durchschnitt 7 - 10 Jahre.
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Orangenbäckchen. Exoten- Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Orangenbäckchen zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips:
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Käfighaltung:
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Käfiggröße:
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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80 x 40 x 60
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Für 2 Tiere
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Regelmässiger Freiflug!
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80 x 80 x 60
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Für 4 - 6 Tiere
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Regelmässiger Freiflug!
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Orangenbäckchen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20 und 24 °C am Wohlsten. Niedrigere Temperaturen oder Zugluft sollten jedoch vermieden werden. Die Finken sind relativ scheue Tiere. Bieten sie Ihren Tieren also Versteckmöglichkeiten. Den Käfig sollten sie mit Naturzweigen (Gift- und Schadstofffrei) als Sitzgelegenheiten gestalten. In den Käfig gehören auch mindestens ein Schlafkörbchen und ein Badehäuschen, da die Vögel sehr gerne baden. Leider wachsen bei Orangenbäckchen die Krallen sehr schnell, bitte korrigieren Sie deshalb hin und wieder deren Länge. Dekorativ gestalten lässt sich der Käfig durch einbeziehen von Wildkräutern. Versuchen Sie doch mal solche in Blumentöpfchen zu ziehen. Auch Löwenzahn und Grasbüschel können hier Verwendung finden.
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Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
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Hauptfutter:
Pro Tier 1 EL pro Tag
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Exotenfutter:
Samenmischungen aus kleinen Hirsesorten (Senegal-, Mohar-, Manna-, und Japanhirse) mit Glanz und Negersaat sowie Wildsämereien.
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Grünfutter:
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Grünfutter: z. B. Löwenzahn, Vogelmiere, Salat (nitratarm) und Gurken.
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Keimfutter:
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Exotenkeim -Quellfutter, gekeimte Kolbenhirse etc.
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Tierisches Eiweiss
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Stets tierisches Eiweiss z.B. Ameisenpuppen, Wachsmotten, Wasserflöhe Blattläuse etc. zufüttern.
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Knabbereien
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Kolbenhirse (bevorzugt rote Kolbenhirse) und Exotenknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Futtermenge berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).
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Trinkwasser
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Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!
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Zusatzfutter:
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Kalk- und Magengrit sollte immer zur Verfügung stehen. Auch stark verkleinerte Eierschalen können verwendet werden.
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Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
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Zucht:
Das Weibchen legt 5 - 6 Eier, die nach ca. 12 Tagen schlüpfen.
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Geschlechtsunterschiede:
Weibchen sind optisch kaum vom Männchen zu unterscheiden. Die Weibchen sind i. d. R. in den Farben etwas matter und der Schwanz ist etwas kürzer. Beide Geschlechter singen!
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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