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Pfauenaugenstechrochen
Potamotrygon motoro
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Vorkommen
In Südamerika in langsam bis mässig schnell fliessenden Gewässern aller Art verbreitet, die nicht zu flach sind.
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Wasserwerte:
pH-Wert 5,5-7; bis 15°dGH, 22-26°C.
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Maximale Länge:
Etwa 1,00 m Körperlänge bei einem Scheibendurchmesser von knapp 50 cm; selten aber mehr als 40 cm Scheibendurchmesser.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen haben zu Begattungsorganen umgewandelte und verdickte Bauchflossen (Mixopterygium). Erwachsene trächtige Weibchen sind im hinterem Körperbereich dicker und grösser als die Männchen.
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Verhalten:
Stimmen die Bedingungen und die Ernährung, ist ein Zuchterfolg fast sicher. Nicht bekannt ist, wie die Begattung verläuft. Auch über Dauer und Art der Embryonalentwicklung gibt es noch keine Berichte. Die neugeborenen Jungrochen sind rosa und haben einen Durchmesser von etwa 10 cm. Man vermutet, dass sie zusammengerollt im Mutterleib liegen. Auch der Stachel ist schon vorhanden. Die Jungen sind mit üblichen Futtermitteln leicht aufzuziehen; die Alttiere stellen ihnen nicht nach.
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Zucht
Relativ einfach, sobald man ein passendes Paar hat. Dieses lässt mann sich am besten aus einer Gruppe Jungfische entwickeln. Vor allem eine kühle Haltungsphase mit nachfolgender Erwärmung löst die Ablaichvorbereitungen aus. Die Paare suchen immer mehr Kontakt zueinander und es kommt zu ersten Scheinpaarungen. Das eigentliche Ablaichen beginnt etwa zwei Tage später. Die bis zu 1000 etwa 1 mm grossen Eier haben einen Ölfleck und steigen zur Wasseroberfläche. Dort werden sie von beiden Partnern eingesammelt und da sie zusammenkleben bewacht. Die Larven schlüpfen nach etwa 36 Stunden und ernähren sich dann noch einige Zeit vom Dottersack. Als Erstnahrung nehmen sie Artemia- Naupien. Allerdings scheint es so zu sein, dass auch die Eltern aktiv zur Ernährung beitragen, denn bei den Eltern verbleibende Jungtiere wachsen deutlich schneller als entnommene. Ob es sich dabei um Nähreier oder ein Hautsekret handelt, ist noch unbekannt. Die Jungfische wachsen recht zügig heran und werden bis zu einer Grösse von 3-4 cm noch von den Eltern bewacht.
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Aquarium:
Möglichst grosse Grundfläche ab etwa 1,5 m². Die Höhe braucht nicht mehr als 30 - 40 cm zu betragen. Als Bodengrund ist Sandboden vorzusehen, Dekorationsgegenstände stören nur. In den natürlichen Biotopen bzw. den von Stechrochen darin besiedelten Bereichen kommen auch keine Pflanzen vor.
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Nahrung:
Lebend- und Frostfutter aller Art, aber auch Muschen- und Fischfleisch.
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Besonderheiten:
Die schöne Pfauenaugezeichnung ist bei neugeborenen Jungtieren noch nicht vorhanden, entwickelt sich aber schnell. Bei älteren Exemplaren verblasst die Zeichnung etwas, bleibt aber erkennbar. Es gibt auch grössere individuelle Unterschiede, weshalb die Artenbestimmung anhand der Zeichnung nicht immer einfach ist. Diese Variabilität hat auch schon zu zahlreichen Synonymbeschreibungen geführt (etwa P. laticeps zu P. motoro).
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen, nicht zu kleinen und möglichst nicht nachts auf dem Bodengrund ruhenden Fischen problemlos möglich, die auch die Rochen nicht belästigen.
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Ähnliche Arten:
Zahlreiche weitere Potamotrygon-Arten sind ähnlich gezeichnet und vergleichbar zu halten und zu züchten. Nur wenige Arten, wie etwa der Kurzschwanz-Stachelrochen, P. brachyura, oder der P. castexi, haben einen Scheibendurchmesser von über 40 cm.
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Buchempfehlung:
  
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