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Pfirsichköpfchen
Agapornis fischeri
Schutzstatus: Anhang B
Nicht anzeigepflichtig
*Ringpflicht laut Psittakose- Verordnung*
Paarhaltung
Nahrungstyp: Körnerfresser
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Lebenserwartung: 12 - 16 Jahre, in Ausnahmefällen auch mal 20 Jahre.
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Vorkommen: Pfirsichköpfchen kamen ursprünglich nur in Nord-Tansania, hauptsächlich südlich des Viktoriasees und auf dessen Inseln vor. Durch den Menschen wurden sie auch in Teilen Kenias und im Osten Tansanias eingebürgert. Bevorzugter Lebensraum sind mit Bäumen bestandene Savannengebiete und Hochwälder. Die anpassungsfähigen Vögel nutzen daneben auch menschliche Siedlungen und landwirtschaftliche Nutzflächen.
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Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für das Wohlergehen Ihrer Pfirsichköpfchen. Agaporniden Futtermischungen, als Hauptnahrung erfüllt alle Anforderungen. Für die abwechslungsreiche Ernährung ist es notwendig, dass sie Ihrem Pfirischköpfchen zusätzlich zum regulären Körnerfutter, Grünzeug, Leckerbissen und anderes für eine ausgewogene Ernährung anbieten.
Hier einige Tips:
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Käfighaltung:
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Käfiggröße:
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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120 x 60 x 100
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Für 2 - 4 Tiere
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Regelmässiger Freiflug!
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Vermerk:
Eine höhere Besetzung der Käfige ist nur für eine vorübergehende Haltung im Zoofachhandel toleriert!
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Haltungsoptimierung:
Pfirsichköpfchen fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 - 25 Grad und bei einer Luftfeuchtigkeit >60% am wohlsten. Ein Sitz- und Schlafbrettchen und eine Bademöglichkeit sollten in Ihrem Käfig nicht fehlen. Naturäste bieten Ihrem Vogel nicht nur Abwechslung sondern sind auch für die Vogelfüße von wichtiger Bedeutung. Agaporniden brauchen diese Naturäste ausserdem auch zum Abwetzen ihres Schnabels. Dekorativ gestalten lässt sich ein Käfig durch einbeziehen vogelunschädlicher Pflanzen. Versuchen sie es doch mal mit Grasnaben oder mit Löwenzahn, sie werden staunen.
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Käfigreinigung:
Der Käfig sollte 1 - 2 mal die Woche gründlich gereinigt werden!
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Hauptfutter:
Pro Tier 1,5- 2 EL pro Tag
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Agapornidenfutter:
Körnermischung mit kleinen Saaten (alle Hirsesorten, Glanz, Negersaat, Grassamen und wenig Sonnenblumenkernen).
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Frischfutter:
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Regelmässige Gabe von z. B. Obst und Gemüse.
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Keimfutter:
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z. B. Großsittich Keim- und Quellfutter oder auch gequellte- bzw. gekeimte Sonnenblumenkerne.
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Lebendfutter/ tierisches Eiweiss
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Während der Mauser und zur Jungenaufzucht wird tierisches Eiweiss benötigt.
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Knabbereien
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Frische Naturäste (schadstofffrei) und -zweige (Weide, Buche, Birke etc.) müssen als Nagematerial ständig zur Verfügung stehen.
Kolbenhirse und Großsittich- bzw. Papageienknabberstangen (aber bitte diese bei der täglichen Fütterung berücksichtigen und nicht täglich verfüttern).
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Trinkwasser
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Täglich frisches Trinkwasser anbieten (bei grosser Hitze oder starker Verschmutzung auch öfter)!
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Zusatzfutter:
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Kalkgrit sollte immer zur Verfügung stehen
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Bitte beachten Sie, dass Frischfutter leicht verderblich und je nach Temperatur bereits nach wenigen Stunden zu entfernen ist!
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Geschlechtsunterschiede:
Die Geschlechter können äusserlich nicht unterschieden werden. Ausgewachsene Weibchen sind i. d. R. etwas massiger und sitzen etwas breiter. Zur Geschlechtsbestimmung hat sich eine DNA-Untersuchung bewährt.
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Zucht: Pfirsichköpfchen sind Höhlenbrüter, zur Zucht bitte Nistkästen verwenden. Als Nistmaterial dienen weiche Zweige, z. B. von Weidebäumen. Das Gelege umfasst 3 - 7 Eier, die Brutzeit beträgt ca. 21 - 23 Tage.
ANMERKUNG: Nistkästen dürfen nur angeboten werden, wenn eine amtliche Zuchterlaubnis vorliegt und auch dann nur, wenn sich die Vögel zur Zucht eignen. Hier spielt unter anderem, die körperliche Verfassung und das Alter eine wichtige Rolle.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlung:
  
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