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Posthornschnecke

Posthornschnecke

Planorbis corneus

Die wohl bekannteste Schnecke im Aquarium ist die Posthornschnecke mit ihrem, einem Posthornähnlichen, gewundenen, bis zu 3,5 cm Durchmesser grossen Gehäuse, das bis zu 1 cm briet werden kann. In der Natur - es handelt sich um eine bei uns heimische Art - sind sie dunkel rotbraun bis fast schwarz, während die meisten im Aquarium gehaltenen Posthornschnecken Albinos sind. Weil bei ihnen schwarze Pigmente fehlen und das Blut (mit Hämaglobin als Blutfarbstoff) durchscheint, erscheinen sie kräftig rot.

Allerdings ist die Posthornschnecke gegenhöhere Temperaturen empfindlich und kann deswegen nur im Kaltwasseraquarium dauerhaft erfolgreich gehalten werden. Unter ihrem Namen wird deswegen fast immer die tropische ebenfalls überwiegend als Albino im Aquarium gepflegte Kleinere Posthornschnecke (Helisoma nigricans) gehalten, die nur einen Durchmesser bis etwa 18 mm hat, die von unserer einheimischen Art nur schwer zu unterscheiden ist. Sie stammt aus Brasilien und verträgt die höheren Aquarientemperaturen sehr gut.

Unter den Tellerschnecken, zu denen diese beiden Posthornschnecken gehören, gibt es noch einige ähnliche Arten, oft auch mit Streifung, so etwa die Paradiesschnecke (Marisa cornuarietis).

Solange Posthornschnecken im Aquarium nicht zu zahlreich sind, vergreifen sie sich nicht an den Pflanzen, sondern fressen vor allem Algen und besonders Detritus. Deswegen haben sie sich auch besonders in Jungfischaquarien bewährt, denn die dicken Kotschnüre der Schnecken sind recht leicht abzusaugen.

Posthornschnecken sind Zwitter. Die Eier werden unter Wasser in gallertartigen Klümpchen abgelegt, aus denen dann die fertigen kleinen Schnecken schlüpfen,

Buchtipp:

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