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Prachtschmerle
Chromobotia macracanthus
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Vorkommen
Auf Indonesien auf einigen grossen Inseln (Sumatra, Borneo) weit verbreitet. Vor allem werden stehende und mässig fliessende Gewässer besiedelt. Allerdings wandern die Fische zur Laichzeit wahrscheinlich flussaufwärts in schnell fliessende Gewässer.
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Wasserwerte:
pH-Wert 6-8; bis 15°dGH, 24-28°C.
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Maximale Länge:
30 cm; allerdings werden diese Werte im Aquarium nicht erreicht, 20 cm sind schon eine Seltenheit und werden wohl nur in grossen Aquarien erreicht.
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Geschlechtsunterschiede:
Bei älteren Männchen sollen die Schwanzflossenzipfel länger und nach innen gebogen, bei Weibchen gerade sein.
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Verhalten:
Relativ schwimmfreudige und durchaus tagaktive Schmerle, die sehr gerne in Gesellschaft ihresgleichen lebt. Die Tiere wuseln häufig durcheinander und zeigen dabei oft Körperkontakt. Dies wurde schon häufig als Balzverhalten fehlgedeutet, jenes ist jedoch noch unbekannt.
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Zucht
Im Aquarium bislang nur zufällig gelungen oder nach Hormongaben.
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Aquarium:
Ein Aquarium mit 1,50 m Kantenlänge sollte es für diese aktiven und gross werdenden Fische schon sein, je grösser, desto besser. Einige Verstecke müssen ebenfalls vorhanden sein. Besonders gut geeignet sind röhrenförmige Höhlungen, etwa aus grossen Bambusröhren. Auch wenn mehrere zur Auswahl stehen, drängen sich die Prachtschmerlen meist eng in einer davon.
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Nahrung:
Allesfresser, der seine Nahrung aus allen Wasserschichten holt und genauso gerne Trockenfutter und Futtertabletten frisst wie Lebend- oder Frostfutter. Eine Delikatesse für diese Fische sind Schnecken aller Art, die sie geschickt aus den Schneckenhäusern holen. Wichtig besonders in der Wachstumsphase scheint aber ausreichend Nahrung zu sein, denn ansonsten entwickelt sich ein sogenannter Messerrücken durch fehlenden Muskelaufbau. Diese Defizite können auch später nicht mehr ausgeglichen werden.
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Besonderheiten:
Es gibt eine gewisse - wahrscheinlich ganz natürliche - Variabilität in Farbmuster dieser Schmerlen. Die Nachzucht im Aquarium ist wahrscheinlich deswegen nur zufällig geglückt, weil die Fische meist zu klein sind und Schlichtweg die Geschlechtsreife noch nicht erreicht haben (sollte etwa ab 15 cm Länge geschehen). Eine Besonderheit ist die Form des Schlafs dieser Schmerlen. Dabei entfärben sie sich weitgehend und sind nur noch silbrig. Sie klemmen sich dann auch schon einmal in kleine Spalten ausserhalb der üblichen Verstecke und wirken praktisch wie tot. Dies ist aber nur die Schlaffärbung und -stellung und nichts Aussergewöhnliches
Prachtschmerlen können bei guter Pflege ohne weiteres so zahm werden, dass sie etwa Futtertabletten aus der Hand des Pflegers nehmen.
Alle Prachtschmerlen haben direkt unter dem Auge einen ausklappbaren Dorn, der bei - vermeintlicher - Gefahr ausgeklappt wird und mit dem sie Angreifen und Aquarianern empfindliche Wunden zufügen können. Viele Prachtschmerlen können auch knackende Laute erzeugen, die gut zu hören sind (vor der Fütterung etwa).
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Vergesellschaftung:
Mit allen anderen, nicht zu kleinen Fischen problemlos möglich.
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Ähnliche Arten:
Es gibt zahlreiche Prachtschmerlen, die jedoch längst nicht alle für ein Gesellschaftsaquarium geeignet sind. Sie bilden oft kleine Reviere und verteidigen diese vehement gegen andere Fische. Dabei können sie auch bissig sein. Dies trifft vor allem auf Arten wie Botia dario; (oft auch als B. geto im Handel), B. striata, oder B. eos zu. Innerartlich aggressiv sind etwa Syncrossus helodes (bei diesen beiden steht noch nicht fest, ob es nicht eine sehr wandlungsfähige Art ist), S. hymenophysa und B. almorhae, meist als B. lohachata im Handel. Als friedliche Arten gelten etwa die Mausschmerle Yasuhikotakia morleti, die Schachbrettschmerle Y. sidthimunki sowie die ähnliche Y. nigrolineata.
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Buchempfehlung:
  
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