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Riesenguertelschweif
Cordylus giganteus
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Lebenserwartung:
ca. 20 Jahre
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Verbreitung:
Südafrika
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Lebensraum:
Trockene und steinige Hochlandssteppen sowie felsige Landschaften, aber auch in steinigen Flußbetten anzutreffen.
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Grösse:
Der Riesengürtelschweif erreicht eine Gesamtlänge von 35 bis 40 cm.
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Artbeschreibung:
Die Körperfärbung variiert zwischen graubraun über dunkelbraun bis fast schwärzlich. Die Flanken sind leicht ockerfarben. Charakteristisch sind der große dreieckige Kopf, der abgeflachte Körper und der mit gewirtelten Stacheln versehene Schwanz. Die Flanken weisen auf jeder Seite eine laterale Hautfalte auf. Am Hinterkopf zeigt sich ein mächtiges Stachelband. Die Schuppen am Hals, auf dem Rücken sowie den Flanken sind sehr stark gekielt und geben dem Riesengürtelschweif ein stacheliges Aussehen. Die einzelnen gekielten Schuppen weisen eine verknöcherte Unterlage auf und wirken wie eine Panzerung.
Die Beschuppung am Bauch besteht aus gelblichen, glatten und recht großen Schuppen, die zu den Flanken hin stärker gekielt sind. Die Extremitäten sind kurz aber kräftig gebaut. Die Beschuppung der Beine ist ebenfalls stark gekielt.
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Verhalten:
Tagaktive Tiere
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Temperatur:
Sonneninsel 35°C
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Beleuchtung:
Leuchtstoffröhren; UV-Bestrahlung notwendig (Strahler, Leuchtstoffröhre). Beleuchtung 14 Stunden.
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Bodengrund::
Hohes grabfähiges Bodensubstrat.
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Terrarieneinrichtung:
Steinaufbauten
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Futter:
Die Tiere sind im Bezug auf ihre Nahrung nicht sehr wählerisch. Sie fressen alles, was überwältigt werden kann. Dazu gehören Insekten und Gliederfüssler aller Art sowie kleinere Wirbeltiere. Eher selten fressen sie hingegen Pflanzliche Kost.
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Fortpflanzung:
Die Geschlechtsreife erreicht der Riesengürtelschweif mit rund drei Jahren. Die Paarungszeit beginnt alle zwei Jahre nach der Winterruhe im Frühjahr. Riesengürtelschweife gehören zu den lebendgebährenden Echsen und bringen nach einer Tragezeit von 120 bis 130 Tagen im Sommer meist zwei Jungtiere zur Welt. Sie haben eine Geburtslänge von zwölf cm.
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Behältergrösse:
Mindestgrösse für zwei ausgewachsene Exemplare 150 x 80 x 50 cm (LxBxH).
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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