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Ringelastrild
Stizoptera bichenovii
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Vorkommen
Es sind zwei Unterarten im Norden und Osten Australiens bekannt. Der Weißbürzel-Ringelastrild (S.b. bichenovii) bewohnt den gesamten Osten und Nordosten, während der Schwarzbürzel-Ringelastrild oder Gitterflügelastrild (S.b. annulosa) im Nordwesten Australiens lebt. Beide bevorzugen Eukalyptussavannen und -wälder, Grasland, Ufervegetation und Kulturland als Lebensraum.
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Schutzstatus:
Keiner, aber in Australien gibt es seit den 60er Jahren ein generelles Ausfuhrverbot.
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Allgemeines:
Ringelastrilde gelangten erstmals Ende des 19. Jahrhunderts nach Deutschland. Kurz daraus gelang bereits die Nachzucht.
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Geschlechtsunterschiede:
Die Weibchen beider Unterarten sind schwer zu unterscheiden, haben jedoch beide ein etwas schmaleres Brust- und Kehlband. Schwanz und Flügeldecken sind nicht schwarz, sondern dunkelgrau. Auch das Weiss über den Augen ist schmäler als bei den Männchen. Das Männchen kann zudem sicher am Gesang erkannt werden. Die Schnäbel der Jungvögel sind schwärzlich und hellen sich mit der Zeit auf.
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Verwechslungsmöglichkeit:
Keine bekannt.
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Lebenserwartung.
Im Durchschnitt 7-10 Jahre.
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Klimatische Ansprüche:
Ringelastrilde sind gegenüber kühleren Temperaturen empfindlich. Das Optimum liegt über 22°C. Auf plötzliche Temperaturabfälle, Kälte und Nässe reagieren die Vögel sehr empfindlich.
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Sozialverhalten:
Ringelastrilde sind sehr friedfertige und gesellige Tiere. Eine Vergesellschaftung mit anderen australischen Prachtfinken mit ähnlichen Ansprüchen an die Haltung ist daher möglich. Ringelastrilde sind gesellige Nestschläfer.
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Haltung:
Ringelastrilde dürfen nie einzeln gehalten werden, sondern immer mindestens paarweise oder in einem kleinen Schwarm. Aufgrund ihres lebhaften Verhaltens sollte der Käfig/Voliere folgende Maße nicht unterschreiten:
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LxBxH in cm
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Besatzdichte
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Bemerkungen
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80 x 40 x 60
80 x 80 x 60
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für 2 Tiere
Für 4-6 Tiere
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regelmässiger Freiflug!
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Besser geeignet ist eine gut eingerichtete und grosszügig bemessene Zimmervoliere, z. B. mit den Maßen 150 x 70 x 150 cm (LxBxH) oder grösser, für 2-3 Paare. Ein Freiflug ist dann nicht erforderlich, da die Vögel ihren Bewegungsdrang in der Voliere ausleben können.
Den Tieren sollten Naturäste als Sitzgelegenheiten, Schlafkörbchen (-kästchen) und eine Bademöglichkeit angeboten werden. Sie haben ein hohes Badebedürfnis
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Ernährung:
Ringelastrilde benötigen ein Mischfutter aus reichlich kleinkörnigen Hirsesorten (Senegal- und Mannahirse) und Glanz. Kolbenhirse, gekeimte Saaten, Grünfutter wie Löwenzahn und Vogelmiere sowie halbreife Grassamen, aber auch Gurkenscheiben werden gerne angenommen. Tierisches Eiweiss in Form von frisch gehäuteter Mehlwürmer sowie ei- bzw. insektenhaltigem Weichfutter kann gelegentlich angeboten werden. Frisches Trinkwasser muss ständig zur Verfügung stehen, ebenso wie Kalkgrit. Ringelastrilde sind perfekte Saugtrinker. Durch diese Technik können die Tiere in kürzester Zeit viel Wasser aufnehmen und verringern in ihrem natürlichen Lebensraum die Gefahr an einer Wasserstelle von Greifvögeln angegriffen zu werden. Die Vögel haben ein hohes Trinkbedürfnis..
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Zucht:
Zur Brut werden gerne Nistkästen (halboffen und ganz geschlossen) und Nistmaterial wie Kokosfasern, Gräser etc. benötigt. Ringelastrilde polstern ihre Nester mit federn aus. Das Gelege umfasst 3-6 Eier, die Brutdauer beträgt 11-13 Tage und die Jungen verlassen nach ca. 3 Wochen das Nest. Zwei Wochen später sind sie selbständig. Beide Elternvögel brüten abwechselnd. Nachts sitzen beide Altvögel auf dem Nest.
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Kranke und verletzte Tiere sind umgehend einem Tierarzt vorzustellen! Eine korrekte Diagnose und Behandlung unter Anwendung wirksamer Arzneimitteln, kann nur durch einen Tierarzt erfolgen!
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Buchempfehlungen:
  
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